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Freibad -  26.05.2026
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Defekte führen zu Beckensperrungen: Badespaß mit Hindernissen in Niefern und Sternenfels

Niefern-Öschelbronn/Sternenfels. Die Sonne brennt schon den ganzen Tag, das Thermometer zeigt 30 Grad – und dann sind auch noch Pfingstferien. Eigentlich perfekte Bedingungen für die Freibäder in der Region, die teils am Wochenende in die Saison gestartet sind. Problematisch wird es da nur, wenn Defekte auftreten und deshalb Freibäder zumindest an diesem Dienstag geschlossen bleiben.

Ungewohnt leer: Das Schwimmerbecken in Niefern ist seit Montag wegen eines kaputten Blechs gesperrt.
Ungewohnt leer: Das Schwimmerbecken in Niefern ist seit Montag wegen eines kaputten Blechs gesperrt. Foto: Gundel

So etwa in Sternenfels, wo ein kapitaler Wasserrohrbruch dem Badevergnügen einen Riegel vorschiebt. „Wir haben am Montagnachmittag einen Wasserverlust von mehreren 10.000 Litern registriert“, sagt Bürgermeisterin Antonia Walch gegenüber der PZ. Außerdem sei die Liegewiese nass gewesen, die man deshalb am Vormittag aufgraben ließ. Die beschädigte Stelle war schnell gefunden. Ganz geschlossen ist das Freibad am Dienstag nicht. Kiosk, Liegewiese, Tischkicker, Volleyballfeld – all das geht auch ohne Wasser. Und wird laut Walch auch von einigen Besuchern angenommen. Mehr Spaß macht ein Freibad aber dennoch mit kühlem Nass, aber am späteren Nachmittag ist dann auch klar: Der Schaden ist behoben und der Abkühlung steht ab Mittwoch nichts mehr im Weg.

Kleiner Blechschaden mit großer Wirkung

Eine Teilschließung erlebte das Nieferner Freibad bereits am Montagnachmittag – und das wohl noch bis Freitag. Grund ist laut Bürgermeister Uwe Engelsberger „ein kleiner Schaden mit großer Wirkung“. Am Boden des Schwimmerbeckens verlaufen zwei Schächte, welche mit Blechen abgedeckt sind. Hier pumpt die Umwälzpumpe mit ordentlich Druck Wasser ins Becken. Am Montag wurde an einem der vier Meter langen Blechen ein Schaden entdeckt, weswegen das Becken gesperrt wurde – Verletzungsgefahr. Weil weder Reparatur noch Ausbau im 1,80 Meter tiefen Becken eine Option waren, wurden Schwimmer-, Sprung- und Kinderbecken bis Dienstagmittag abgelassen. Rund 1,5 Millionen Liter seien das gewesen, so Bademeister Nico Voges. Und sein Chef Engelsberger fügt hinzu, dass direkt am Dienstagmorgen ein ansässiger Metallbetrieb das beschädigte Bauteil abgeholt hat. Am Abend wollen Voges und seine Kollegen dann das reparierte Blech wieder einbauen.

Aber warum bleiben die Becken – Stand Dienstag – bis einschließlich Freitag gesperrt? Weil das Wasser erstmal wieder ins Becken und dann auf Temperatur gebracht werden muss. „Das Wasser kommt aus dem Ortsnetz“, so Engelberger. Da könne man nicht beliebig viel Wasser für das Freibad abzweigen. „Mit rund 30 Kubikmeter pro Stunde dürfen wir das Becken füllen, nachts vielleicht auch ein bisschen mehr“, sagt Voges. Zwischen 45 und 50 Stunden werde das Ganze aber sicher dauern. Bis dahin bleibt aber zumindest der Nichtschwimmerbereich nutzbar, ebenso Liegewiese und Volleyballfeld. Nur die Kapazität im Bad musste reduziert werden: von mehr als 2000 Badegästen im Normalbetrieb auf 800 bis 1000.

Lob für ihre Mitarbeiter und die beteiligten Unternehmen äußern sowohl Walch als auch Engelsberger: Dank deren Mithilfe seien die Probleme schnell lösbar.

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