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Nordschwarzwald -  26.03.2020
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„Der schlechteste Winter, den wir je hatten“: Skiliftbetreiber im Nordschwarzwald blicken auf Saison zurück

Nordschwarzwald. Normalerweise kommen auch Wintersportbegeisterte im Nordschwarzwald auf ihre Kosten. Doch milde Temperaturen und ausbleibender Schnee haben diese Saison nahezu komplett ausfallen lassen und sorgten bei den Liftbetreibern in der Region für lange Gesichter. Wie sieht die Zukunft aus? Die „Pforzheimer Zeitung“ hat sich bei einigen Betreibern in der Region umgehört.

Meist blieb die Piste in diesem Winter grün oder hatte nur eine dünne weiße Schicht zu bieten, die für den Betrieb nicht ausreichen war. Foto: PZ-Archiv, Meister
Meist blieb die Piste in diesem Winter grün oder hatte nur eine dünne weiße Schicht zu bieten, die für den Betrieb nicht ausreichen war. Foto: PZ-Archiv, Meister

Kaltenbronn: „Unser Fazit fällt sehr bescheiden aus“, bedauert Jens Kleinert. Zusammen mit Sven Schlegel und Marc Bopp hat er die Skilifte in Kaltenbronn vor zwei Jahren übernommen. Während die Anlagen in der vergangenen Saison sieben Wochen lang in Betrieb waren, beschränkte sich die diesjährige Saison auf sieben Tage.

Simmersfeld: In Simmersfeld spricht Skilift-Inhaber und Betreiber Heinz Gossenberger vom „schlechtesten Winter, den wir je hatten“. Lediglich an drei Tagen waren die Pforten an den Simmersfelder Skiliften geöffnet.

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Schömberg: Am Schömberger „Eulenloch“ hätte man sich die 50. Liftsaison ebenso anders vorgestellt. Doch aufgrund der Witterungsbedingungen stand der Skilift die Saison komplett still.

Dobel: In Dobel hält sich die Enttäuschung über den schneearmen Winter in Grenzen. Nach fünf Jahren reaktivierten ehrenamtliche Helfer den Lift. „Natürlich hätten wir uns Schnee gewünscht, doch wir sind froh, dass der Lift überhaupt wieder funktionsfähig ist“, meint Dieter Kraft.

Mehr lesen Sie am Freitag, 27. März, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Autor: Stefan Meister