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Fußball -  27.03.2026
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Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in der Einzelkritik

Wirtz glänzt, Schlotterbeck patzt, Sané wirkungslos: Wer hat in Basel überzeugt, wer enttäuscht? Die Einzelkritik zum turbulenten DFB-Auftritt.

Schweiz - Deutschland
Jonathan Tah köpft das 1:1, das erste Länderspieltor des Verteidigers. Foto: Tom Weller/dpa

Basel (dpa) - 

Baumann: Das war kein WM-Statement der deutschen Nummer eins. Sah bei beiden Gegentoren schlecht aus. Im Glück beim Lattenschuss von Rieder (43.), ohne Abwehrchance beim 3:3.

Kimmich: Der Kapitän kurbelte offensiv weniger an als sonst. Trotzdem ein Vorbild beim Einsatz. Spielte auch nach einer Behandlung weiter (67.). 

Tah: Der Bayern-Verteidiger traf mit dem Kopf zum 1:1. Sein erstes Tor im 44. Länderspiel. Negativ war, dass ihm Embolo beim Kopfballtor entwischte (41.). 

Schlotterbeck: Der Dortmunder leitete die ersten beiden Schweizer Tore mit schlampigen Fehlpässen im Spielaufbau ein. Ein schlechtes Länderspiel.

Raum: Der Leipziger ließ erst defensiv einiges zu. Steigerte sich. Klärte stark gegen Manzambi (52.). Seinen Offensiv-Vorstößen fehlte diesmal die Power. 

Goretzka: Der Münchner agierte als offensiver Sechser weit vorne. Bei drei Abschlüssen agierte er jedoch glücklos. Guter Tiefenpass auf Havertz (36.).

Stiller: Der nachnominierte Stuttgarter verpasste als Pavlovic-Ersatz die Chance, sich zu empfehlen. Zu passiv beim 0:1. Kein Dirigent wie im Verein.

Sané: Bei Nagelsmann erste Wahl auf dem rechten Flügel. Rechtfertigen konnte das der Galatasaray-Profi nicht. Total wirkungslos bis zur Auswechslung (63.). 

Gnabry: Der Münchner lieferte auch zum Start ins WM-Jahr im DFB-Trikot. 26. Länderspieltor nach Traumpass von Wirtz. Sehr fleißig auch gegen den Ball. 

Wirtz: Der überragende Mann auf dem Platz. Erst zwei Torvorlagen auf Tah und Gnabry, dann zweimal kunstvoll bei seinem Doppelpack zum 3:2 und 4:3.

Havertz: Beim Länderspiel-Comeback nach 16 Monaten mit einigen guten Offensivaktionen. Aber bei drei Abschüssen blieb er erfolglos (13./32./36.). 

Woltemade: Der beste deutsche Torschütze in der WM-Quali löste nach einer Stunde Havertz im Sturm ab. Hatte gleich eine Kopfballchance (71.).

Karl: Der 18-jährige Münchner kam für Sané (63.) und feierte sein Debüt. Der Linksfuß versuchte einiges, bediente Goretzka gut im Strafraum. 

Groß: Löste nach 80 Minuten Stiller im Mittelfeld ab. Sicherte dann das 4:3 mit ab.

Stach: Nagelsmann gönnte dem körperlich robusten Ex-Mainzer zehn Minuten beim DFB-Comeback.

© dpa-infocom, dpa:260327-930-877847/1

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