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Pforzheim -  27.03.2026
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Die höchste Auszeichnung des Landes: Pforzheimer Unternehmer Wolfgang Scheidtweiler bekommt Verdienstorden

Pforzheim. Pforzheim. Nur 1000 lebende Personen dürfen ihn tragen: den Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg – die höchste Auszeichnung des Landes. Zu ihnen darf sich nun ein Pforzheimer zählen, der sich über die Region hinaus für den Erhalt und die Nutzung von historischer Bausubstanz verdient gemacht hat: Wolfgang Scheidtweiler.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) überreicht die Urkunde an  Wolfgang Scheidtweiler.
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) überreicht die Urkunde an Wolfgang Scheidtweiler. Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg

Im Neuen Schloss in Stuttgart erhielt er am Freitagnachmittag die Ehrung für sein außergewöhnliches Engagement in den Bereichen Wirtschaft, Kultur, Denkmalschutz und Soziales im Ländle. „Der diplomierte Braumeister trägt maßgeblich zum Erhalt des handwerklichen Bierbrauens im Land bei.

Victor Rehm Scheidtweiler 01
Nur 1000 lebende Personen dürfen ihn tragen: den Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg. Zu ihnen darf sich nun ein Pforzheimer zählen: Wolfgang Scheidtweiler. Hier ein paar Bilder des Unternehmers, die über die Jahre hinweg in der PZ erschienen sind. Fotos: Seibel, Ketterl, Meyer, PZ-Archiv
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Nur 1000 lebende Personen dürfen ihn tragen: den Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg. Zu ihnen darf sich nun ein Pforzheimer zählen: Wolfgang Scheidtweiler. Hier ein paar Bilder des Unternehmers, die über die Jahre hinweg in der PZ erschienen sind. Fotos: Seibel, Ketterl, Meyer, PZ-Archiv
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Nur 1000 lebende Personen dürfen ihn tragen: den Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg. Zu ihnen darf sich nun ein Pforzheimer zählen: Wolfgang Scheidtweiler. Hier ein paar Bilder des Unternehmers, die über die Jahre hinweg in der PZ erschienen sind. Fotos: Seibel, Ketterl, Meyer, PZ-Archiv
Wolfgang Scheidtweiler Interview
Nur 1000 lebende Personen dürfen ihn tragen: den Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg. Zu ihnen darf sich nun ein Pforzheimer zählen: Wolfgang Scheidtweiler. Hier ein paar Bilder des Unternehmers, die über die Jahre hinweg in der PZ erschienen sind. Fotos: Seibel, Ketterl, Meyer, PZ-Archiv
Wolfgang Scheidtweiler Interview
Nur 1000 lebende Personen dürfen ihn tragen: den Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg. Zu ihnen darf sich nun ein Pforzheimer zählen: Wolfgang Scheidtweiler. Hier ein paar Bilder des Unternehmers, die über die Jahre hinweg in der PZ erschienen sind. Fotos: Seibel, Ketterl, Meyer, PZ-Archiv

„So konnten durch ihn traditionsreiche Brauereien, wie das Bayerische Brauhaus Pforzheim, Palmbräu in Eppingen oder die Brauerei Hatz-Moninger in Karlsruhe vor dem Niedergang bewahrt werden“,

heißt es in der Begründung.

Damit seien zugleich Hunderte von Arbeitsplätzen gesichert worden.

„Im Bereich Denkmalschutz und Baukultur ist ihm die Revitalisierung des Schlosses Liebenstein in Neckarwestheim und des Pforzheimer Gasometers sowie die Weinwelt im Schloss Brackenheim zu verdanken“,

heißt es weiter.

Als Mäzen fördere er die Kultur und den Tourismus mit großer Leidenschaft und eröffne somit vor Ort neue wirtschaftliche und finanzielle Möglichkeiten. Daneben sei sein bemerkenswertes soziales Engagement im Inland wie im Ausland hervorzuheben.

Erst vor wenigen Wochen haben Wolfgang und Andrea Scheidtweiler vor einer großen Zahl geladener Gäste im Gasometer den Generationswechsel im Brauhaus Pforzheim und ihren Rücktritt aus dem aktiven Berufsleben verkündet. Unterschriftsberechtigt für inzwischen 73 Unternehmen, so Scheidtweiler, sei es nun an der Zeit, die vielfältigen Aktivitäten um seine Unternehmensgruppe in jüngere Hände zu übergeben. Der Generationswechsel ist erfolgreich eingefädelt, denn mit Dorothee und Johannes Schweizer sowie Lionel Berger stehen Familienangehörige längst in der Verantwortung.