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Pforzheim -  20.03.2026
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Einbrüche bei Landwirten in der Region: Polizei sagt wenig zum Serientäter

Pforzheim. Das Polizeipräsidium Pforzheim hält sich aus ermittlungstaktischen Gründen mit der Veröffentlichung von Informationen zu einer Einbruchserie in landwirtschaftlichen Betrieben in und um Pforzheim zurück. Das bestätigte Polizeisprecher Benjamin Koch am Freitag auf PZ-Anfrage.

Einbruchdiebstahl Landwirt Wernert
Josef Wernert am Tatort, seinem Verkaufsautomaten-Häuschen. Die aufgebrochene Geldkassette fand er im Garten. Foto: Meyer

Er bekräftigte aber, dass es wie berichtet zu Einbrüchen in Betriebe in Mühlacker, Tiefenbronn, gleich zwei Mal in einen Betrieb in Birkenfeld (Rafael Müller) und sogar drei Mal in Ölbronn-Dürrn gekommen war, bevor nun in der Nacht auf Donnerstag wie berichtet Josef Wernert das Ziel eines Einbrechers wurde. Eine weitere Tat in Karlsbad liegt knapp außerhalb der Zuständigkeit der Pforzheimer Polizei. Somit ergibt sich die von Wernert und Müller genannte Zahl von neun Taten – der Schaden geht laut Polizei jedes Mal in die Tausende, obwohl in zwei Fällen gar keine Beute gemacht wurde und sie ansonsten eher nur wenige Hundert Euro beträgt.

Die Polizei bestätigt ebenfalls, dass bei einem Teil der Einbruchsziele Kameras einen Eindringling filmten. Dass es, wie die Landwirte sagen und es auch der Augenschein nahe legt, stets dieselbe Person ist, auch ein dazugehöriges Auto nebst Kennzeichen gefilmt wurde und dies alles auf einen örtlich bekannten Mann hinweist, ließ Koch unter dem Verweis auf die Ermittlungstaktik offen. Die für die jeweiligen Tatorte zuständigen Polizeidienststellen stünden aber im fortlaufenden Austausch.