Gemeinden der Region
Nordschwarzwald -  23.11.2019
Artikel teilen: Facebook Twitter Whatsapp
Anzeige

Eine ganze Reihe für den Schwarzwald: Touristiker kommen und gehen, aber bleiben dennoch ortstreu

Auch wenn sich im Nordschwarzwald gerade in der Touristikbranche das Personalkarussell dreht, scheint die Region trotzdem die Touristikexperten zum Bleiben zu animieren. Das belegt PZ-Redakteur Dennis Krivec in seiner Kolumne.

Stefanie Dickgiesser hat es als erstes getan, Julius Müller und Katrin Strauch taten es ihr in diesem Jahr gleich und seit dieser Woche ist Hannah Winz die Vierte im Bunde: Sie alle haben innerhalb der vergangenen Monate ihre Jobs in einer Nordschwarzwald-Kommune gekündigt. Dickgiesser und Müller jeweils als Leiter bei der Touristik und Kur (TuK) in Schömberg, Strauch als stellvertretende Hauptamtsleiterin in der Glücksgemeinde und Winz wird bis Jahresende nicht mehr die operative Leitung der Touristinfo in Wildbad innehaben.

Bitter für die einzelnen Kommunen, waren die Vorgesetzten laut offiziellen Statements doch immer rundum zufrieden mit jedem Einzelnen. Zum Weggang von Winz war diese Woche unter anderem zu hören: „Einer weiterhin guten Zusammenarbeit steht nichts im Wege.“ Und gesagt hat dies? Stefanie Dickgiesser!

Anzeige

Denn der Nordschwarzwald ist offenbar alles andere als nur einer der vielen ländlichen Räume, denen man so schnell wie möglich den Rücken kehren möchte. Das junge Quartett hat nämlich noch etwas gemeinsam: Alle vier haben sich nach ihrer Kündigung noch einmal für den Nordschwarzwald entschieden. Dickgiesser übernahm im November 2018 die Leitung der Touristik in Bad Wildbad, Müller ist seit Juli Regionalleiter der Hängebrücke „Wildline“, Strauch führt ab Dezember das Hauptamt in Dobel und Winz ab 2020 die Touristik in Enzklösterle.

Autor: kri