Enzberg oder Calmbach?: Wer bekommt das letzte Kreisliga-Ticket?
Pforzheim. Pforzheim. Im Kampf um den letzten Startplatz der höchsten Klasse des Fußballkreis Pforzheim duellieren sich am Samstag der FC Calmbach und Viktoria Enzberg.
Nach einer souveränen Saison bietet sich dem FC Viktoria Enzberg die Chance, den direkten Wiederaufstieg in die Kreisliga Pforzheim perfekt zu machen. Doch auf Simon Roller und seine Schützlinge wartet mit dem Tabellenzweiten der Kreisklasse A2, dem FC Calmbach, ein Team, das ebenfalls eine gute Saison gespielt hat und das auch das letzte Ticket in die Kreisliga Pforzheim lösen will. Die beiden Vizemeister duellieren sich am Samstag, 6. Juni, um 18 Uhr auf dem Gelände des FC Fatihspor Pforzheim.
Während Enzberg mit 68 Punkten und 22 Siegen aus 29 Partien anreist, belegte Calmbach in der A2 mit 59 Punkten und 18 Erfolgen aus 30 Spielen ebenfalls den zweiten Tabellenplatz.
Enzberg mit Vorerfahrung
Für die Viktoria wäre ein Erfolg die direkte Rückkehr in die Kreisliga. Erst im vergangenen Jahr musste der Verein den Gang in die A-Klasse antreten. Dass man nun bereits die Chance auf den Wiederaufstieg hat, ist für Trainer Simon Roller alles andere als selbstverständlich. „Wir sind voller Vorfreude“, sagt der Enzberger Coach. Einen klaren Favoriten sieht er allerdings nicht. „Das ist ein Spiel mit Pokal-Charakter“, erklärt er. Für ihn sei die Begegnung ein klassisches Fifty-fifty-Duell. Einen kleinen Vorteil sieht er dennoch bei seiner Mannschaft. Viele Spieler kennen bereits die Anforderungen solcher Entscheidungsspiele. Denn bereits in der Saison 2021/22 gelang Enzberg der Aufstieg über die Relegation, zahlreiche Spieler von damals gehören noch heute zum Kader.
Auch in Calmbach blickt man dem Duell mit Zuversicht entgegen. Trainer Erkan Aydinoglu sieht den Gegner aufgrund dessen Kreisligavergangenheit und der langjährig eingespielten Mannschaft leicht in der Favoritenrolle. Abschreiben will er seine Mannschaft deshalb aber keineswegs. „Keine Mannschaft ist unschlagbar und nichts ist unmöglich“, betont er. Trotz eines etwas dezimierten Kaders geht der Vizemeister der A2 mit einem guten Gefühl in die Partie. Zwei Spieler werden verletzungsbedingt fehlen. An der Einstellung seiner Mannschaft ändert das jedoch nichts. „Wir werden alles reinlegen“, kündigt Aydinoglu an.
