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Enzklösterle -  25.12.2025
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Enzklösterle blickt auf ein bewegtes Jahr 2025 zurück

Enzklösterle. Fast schon gute Tradition hat der Jahresrückblick aus dem Kreis der Ratsmitglieder in Enzklösterle. So konnte sich Bürgermeisterin Sabine Zenker entspannt zurücklehnen und zuhören. Ratsmitglied Michael Faschon (Archivfoto: Heinz Ziegelbauer), zu gleich Erster Bürgermeiststellvertreter, dankte zunächst all jenen Bürgern, die am Jahresablauf mitgewirkt hatten – und natürlich auch seinen Ratskolleginnen und -Kollegen

Nationalpark-Erweiterung
Die Erweiterung des Nationalparks Schwarzwald war 2025 ein großes Thema in Enzklösterle. Philipp von Ditfurth/picture alliance/dpa Foto: picture alliance/dpa

. „Vieles wurde umgesetzt und hat uns beschäftigt oder war Gegenstand so mancher langer Gemeinderats-, Ausschuss- und Haushaltssitzung“, schickte er vorweg. In vielen Besprechungen, Vorort- und Projektterminen wurden anstehende Aufgaben erörtert. So etwa das Projekt „Hilver“ oder die Telemedizin. Auch der Waldkindergarten werde seitens der Elternschaft sehr gut angenommen – und: „Die positiven Belegungszahlen sprechen hier für sich“ - dies zeige, dass die Entscheidung für einen Waldkindergarten richtig gewesen sei. Zentrales Thema sei aber die Nationalpark-Erweiterung – und in dessen Folge der Flächentausch mit der Murgschifferschaft – gewesen. „Hier galt es unsere Interessen und Anliegen zu vertreten“, sagte Faschon. Beim Besuch von Regierungspräsidentin Sylvia Felder konnten die Vertreter Enzklösterles auf ihre Probleme und Anliegen hinweisen, und sie fanden bei ihr ein offenes Ohr.

Man konnte seitens von Enzklösterle auch auf spezielle Themen hinweisen. Daher erfolgte in der Folge ein Antrag auf Aufnahme in das Landessanierungsprogramm. Für das Ortsbild sei die wesentlich, „und wir hoffen, wir kommen hier zum Zug.“ Im touristischen Bereich war der im Frühjahr eingeweihte Enzquellenpfad ein veritables Highlight im touristischen Bereich. Dieser erfährt eine tolle Resonanz und wird von den Nutzernn sehr gelobt. Michael Faschon dankte an dieser Stelle Stefan Waidelich, Thomas Bertsch dem Projekt X-Verein, den Förderbehörden sowie all jenen, die das Projekt ermöglichten und daran mitwirkten.

Das Jahreskonzert des Musikvereins – mit neuem Termin und in einem neuen Format sei super angekommen. Allen Mitarbeitern der Verwaltung Enzklösterle wurde gedankt, ebenso den Vereinen und den „helfenden Händen.“ 2026 komme man in Enzklösterle an die Grenzen der finanziellen Belastbarkeit. Darunter würden notwendige Investitionen und Projekte leiden. In manchen Bereichen gebe es mittlerweile so gut wie keine finanziellen Spielräume mehr. Gründe sind die Aufgabenübertragung durch Bundes- und Landesgesetze – diese Aufgaben müssen übernommen werden, es gibt für sie oft nur unzureichende finanzielle Unterstützung. „So zeigt sich, dass die Kommunen und Kreise immer mehr an ihre finanziellen Grenzen kommen. Faschon plädierte dafür, „diese großen Herausforderungen müssen wir gemeinsam angehen – mit Mut und Engagement.“

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