Er brachte Italien nach Pforzheim: Trauer um Gastronom Mario di Battista
Pforzheim. Er gehört zu den Italienern der ersten Stunde, zu jenen, die den Pforzheimern neue Gaumenfreuden eröffneten – Pizza und mehr. In der Tat, Mario di Battista war ein Pionier der „cucina italiana“ und mit seinem Restaurant über Jahrzehnte eine erste Adresse für Freunde von Pizza und Pasta. Sein Restaurant „da Mario“ – versteckt in der kleinen Hafnergasse – war auch deswegen so erfolgreich, weil er in seiner Frau Raffaela eine kongeniale Partnerin hatte, die mit italienischem Charme einen großen Kundenkreis zu Freunden machte. Nun ist Mario di Battista nach langer Krankheit im Alter von 75 Jahren gestorben.
Mit ihm verliert die Stadt einen „Gastarbeiter“ der ersten Stunde, der mit seiner gepflegten italienischen Küche Akzente setzte und einen großen Bekanntenkreis aus dem Pforzheimer Bürgertum um sich scharte. Viele von ihnen werden sich erinnern – an die Stationen, an denen Mario und Raffaela di Battista hier als gute Gastgeber fungierten: Da war das „Village“ in der Maximilianstraße, 1978 folgte das „Piccolo Mondo“ an der Lindenstraße, wo der Mann aus den Abruzzen und die Serviererin aus Apulien ein Paar wurden, um schließlich in der Hafnergasse die „Stadt München“ zu übernehmen – das Ristorante „da Mario“ war geboren.
Nahezu 40 Jahre lang waren die beiden in Pforzheims Gastronomie tätig – ein kongeniales Team für gute Küche und perfekten Service. Mario di Battista wird nach Ostern in Pforzheim seine letzte Ruhe finden; sicherlich wird ein großer Freundeskreis seine Frau Raffaela mit den Söhnen Fabrizio und Dario zum Grab geleiten.
