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Kreis Calw -  22.07.2021
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Esken führt bei Wandertour im Kreis Calw zahlreiche Gespräche

Kreis Calw. Die parlamentarische Sommerpause des Deutschen Bundestags nutzt sie in jedem Jahr, um vor den Sommerferien in Baden-Württemberg mit Menschen ins Gespräch zu kommen, neue Eindrücke zu sammeln und Anregungen aufzunehmen. Bei ihrer inzwischen siebten Sommertour legte Esken mehr als 210 Kilometer zurück und wurde auf Teilabschnitten immer wieder von vielen Menschen begleitet. Zusätzlich zu den täglichen Wanderetappen nahm sie über 20 Termine und sechs größere Veranstaltungen wahr und traf so rund 500 Menschen aus der gesamten Region.

Sommertour der Sozialdemokraten in Wildberg mit Sakia Esken und Norbert Walter-Borjans. Foto: Ansgar/SPD
Sommertour der Sozialdemokraten in Wildberg mit Sakia Esken und Norbert Walter-Borjans. Foto: Ansgar/SPD

„Für meine Arbeit als Abgeordnete ebenso wie als Parteivorsitzende ist es sehr wichtig, immer wieder direkt mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und zu erfahren, was sie bewegt. Und wo geht das besser als bei einer Wanderung durch unsere wunderschöne Natur?“, sagt die Abgeordnete, die sich im September wieder um einen Sitz im Bundestag bewirbt. Auf die Frage, was die zentralen Themen bei ihrer diesjährigen Tour gewesen seien, antwortet Esken: „Es sind oft ganz konkrete Probleme oder Aufgaben vor Ort, die die Menschen umtreiben – die Schwierigkeiten beim Finden einer bezahlbaren Wohnung oder eines Kita-Platzes, der Bau einer Straße oder die schlechte Mobilfunkabdeckung. Dazu kommen die Sorgen, wie es mit Corona weitergeht, vor allem für die junge Generation.“

Neben Gesprächen machte Esken auf ihrer Sommertour Station bei Institutionen und Unternehmen, hörte zu und nahm Anregungen für ihre Arbeit auf. Einen Schwerpunkt setzte sie dabei auf bezahlbaren Wohnraum. So besuchte sie das Areal des früheren „Café Peter“ in Calmbach, wo ihr Dieter Gischer als Stellvertreter des Bürgermeisters das geplante Mietshausprojekt der Erlacher Höhe erläuterte. Auch das „Wohnen am Lappach“ in Enzklösterle, ein gemeinschaftliches Wohnprojekt von Singles und Paaren im Alter zwischen 50 und 80 Jahren, hat das Interesse der Abgeordneten geweckt. „Wohnen ist die neue soziale Frage. Wir müssen uns mit innovativen Konzepten befassen, um Antworten auf den Wohnungsmangel zu finden“, so Esken.

Autor: pm