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Straubenhardt -  17.11.2019
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Evangelischer Kirchenbezirk Pforzheim-Land könnte künftig „Badischer Enzkreis“ heißen

Straubenhardt-Langenalb. Mit der Neutaufe hat sich die evangelische Bezirkssynode jetzt in Langenalb befasst. „Badischer Enzkreis“: Dieser Vorschlag fand eine Mehrheit. „Unter dem Namen Pforzheim-Land wurde die Bedeutung oftmals nicht deutlich“, sagte Synodenvorsitzende Irmgard Endlich. Der neue Name soll vor allem identitätsstiftend sein. Dekan Christoph Glimpel machte allerdings deutlich, dass der Oberkirchenrat diesem Vorschlag noch zustimmen muss.

Stehen sie bald für den „Badischen Enzkreis“? Dekan Christoph Glimpel, Stellvertreter Markus Mall, Synodenvorsitzende Irmgard Endlich, Langenalbs Pfarrer Daniel Dettling (v.l.). Foto: Meister
Stehen sie bald für den „Badischen Enzkreis“? Dekan Christoph Glimpel, Stellvertreter Markus Mall, Synodenvorsitzende Irmgard Endlich, Langenalbs Pfarrer Daniel Dettling (v.l.). Foto: Meister

„Als erfolgreich gestartet“, bezeichnete Doris Hötger die Diakonie Enzkreis, die als gemeinsame Plattform der evangelischen Kirchenbezirke seit dem 1. Juli 2017 existiert. „Die bisherige Resonanz hat uns in unserer Arbeit bestätigt“, berichtete Doris Hötger, Geschäftsführerin Diakonie Enzkreis. Die Diakonie bietet in den Dienststellen in Pforzheim und Mühlacker Beratungen an. „Sei es Hilfestellung bei finanziellen Problemen oder die Teilhabe psychisch kranker Menschen – wir versuchen, in allen Lebenssituationen zu unterstützen“, so Hötger. Mit der Schaffung einer neuen Stelle im Kirchenbezirk soll das Projekt Jugendgottesdienst gestemmt werden. Dauerhaftes Ziel ist es, vier bis fünf jährliche Jugendgottesdienste zu etablieren. Dekan Christoph Glimpel gab an, dass bei einer Synode am 14. Februar in Öschelbronn über die Konzeption der Liegenschaften gesprochen werden soll. Neu im Bezirkskirchenrat ist Daniel Dettling, der einstimmig gewählt wurde. Seit Juli 2016 ist er Pfarrer in Langenalb. Von der Landessynode berichteten Mathias Götz und Ute Schlumberger-Maas von mittelfristig engeren finanziellen Spielräumen trotz zuletzt leicht steigender Kirchensteuereinnahmen. Sorge bereiten solche Tendenzen: 31 Prozent der konfirmierten Männer würden vor dem 30. Lebensjahr aus der Kirche austreten.

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Autor: Stefan Meister