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Wiernsheim -  20.03.2026
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Gemeinde Wiernsheim sieht sich zu Einsparungen beim Kaffeemühlenmuseum gezwungen

Wiernsheim. Schon länger kursieren in Wiernsheim Gerüchte, dass durch den Sparzwang der Kommune das Kaffeemühlenmuseum womöglich geschlossen werden könnte. Zumal in der Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 25. März, ein Tagesordnungspunkt die „Anpassung der Öffnungszeiten“ behandelt.

Die Gemeinde Wiernsheim setzt beim Kaffeemühlenmuseum den Rotstift an. Durch den Wegfall eines Öffnungstages soll Geld gespart werden.
Die Gemeinde Wiernsheim setzt beim Kaffeemühlenmuseum den Rotstift an. Durch den Wegfall eines Öffnungstages soll Geld gespart werden. Foto: Hepfer

Schon länger kursieren in Wiernsheim Gerüchte, dass durch den Sparzwang der Kommune das Kaffeemühlenmuseum geschlossen werden könnte. Zumal in der Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 25. März, ein Tagesordnungspunkt die „Anpassung der Öffnungszeiten“ behandelt.

„Ich will das Kaffeemühlenmuseum nicht schließen müssen“, tritt Bürgermeister Matthias Enz auf PZ-Nachfrage Spekulationen entgegen. Die Gemeinde sei für einen genehmigungsfähigen Haushalt aber vonseiten des Landratsamtes gezwungen, Einsparungen vorzunehmen. Speziell mit Blick auf das Kaffeemühlenmuseum stelle sich daher die Frage, „wie arbeiten wir effizienter, wie werden wir besser?“, sagt Enz.

Deshalb werde dem Gemeinderat vorgeschlagen, von den drei Öffnungstagen pro Woche, den besucherschwächsten zu streichen – und zwar den Donnerstag. Dienstags und sonntags bleibe das Museum geöffnet. Hinzu komme, dass die langjährige Leiterin, Theresa Ostwald, im Juli in Ruhestand gehe. Durch den wegfallenden Öffnungstag und personelle Neustrukturierungen spare die Kommune jährlich 20.000 Euro. Auch könne es nicht sein, dass die Einnahmen aus dem Museums-café die Personalkosten deutlich übersteigen, betont Enz.