Gleisarbeiten in Bad Wildbad: So lange bleibt der Bahnübergang gesperrt
Bad Wildbad. Wer von Calmbach aus die Wildbader Innenstadt, die Bergbahn oder den Sommerberg erreichen möchte, schafft das derzeit nur über eine Buckelpiste – nämlich über die marode Richard-Wagner-Straße.
Der Grund: Im Zuge der Gleisarbeiten entlang der Enztalbahn, ist auch der Bahnübergang beim König-Karl-Stift gesperrt. Wer nicht frühzeitig – bereits in Calmbach – die Bahngleise überquert und der parallel zur Landesstraße verlaufenden Richard-Wagner-Straße folgt, landet kurz nach dem Bahnhof in einer Sackgasse. Noch bis Ende der Woche, voraussichtlich bis Donnerstag oder Freitag (18. oder 19. Juni) wird diese Verkehrseinschränkung gelten, teilt die AVG mit.
„Der Bahnübergang erhält neue Gleise und eine neue Eindeckung“, so AVG-Sprecher Michael Krauth auf PZ-News-Anfrage.
Die Sperrung hatte bei einigen Verkehrsteilnehmern für Verwirrung gesorgt.
„Die Einschränkung ist ärgerlich, aber wir müssen in diesen sauren Apfel beißen“, so Bürgermeister Marco Gauger.
Die Stadt sei froh, dass investiert werde. Dass die Fahrt über die seit Jahrzehnten marode Richard-Wagner-Straße für die Autofahrer nicht angenehm ist, ist Gauger bewusst. „Wir haben hier nur schlechte und sehr schlechte Straßen. Gute Straßen gibt es hier nicht“, sagt er. Doch der Bürgermeister macht Hoffnung: Schon bald würden die schlimmsten Buckelpisten zumindest oberflächlich saniert. nic
