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Hochschule -  30.05.2026
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Große Themen für kleine Köpfe: Kinderuni der Hochschule Pforzheim geht in die nächste Runde

Pforzheim. Forschen, fragen und verstehen – vom 3. bis 7. August findet erneut die Kinderuni an der Hochschule Pforzheim statt. Mit einem abwechslungsreichen Programm voller Spaß, Fantasie und Wissen lädt sie Kinder der Klassenstufen 5 bis 7 dazu ein, die Welt der Wissenschaft, Technik und Kreativität zu erkunden. Im Ferienprogramm warte eine bunte Mischung aus Experimenten und überraschenden Einblicken.

Kinderuni in der Hochschule PF
Clevere wissen: Gemeinsam kommt man tüftelnd weiter. Foto: Moritz

Die Kinder haben beispielsweise die Möglichkeit, beim Workshop „Klingende Zahlen“ Mathematik mit Musik zu verbinden oder bei „Wie entsteht das beliebteste Eis?“ selbst zu Forscherinnen und Forschern zu werden. Außerdem gelte es zu entdecken, wie Strom und Elektronik funktionieren, warum Mülltrennung so wichtig ist oder wie aus einem gewöhnlichen Blatt Papier etwas entstehen kann, das sogar in der Raumfahrt oder Medizin zum Einsatz kommt.

Alle neugierigen Kinder, die Lust haben, während der ersten Woche der Sommerferien spielerisch in unbekannte Themen einzutauchen, können sich ab diesem Samstag, 30. Mai, anmelden. Eine Teilnahme ist tageweise oder für die gesamte Woche möglich. Pro Tag gibt es etwa 30 freie Plätze. Beginn ist täglich um 8 Uhr. Der Tag endet gegen 16 Uhr. Für Verpflegung wird gesorgt.

„Dass die Kinderuni 2025 als Ferienprogramm so hervorragend angenommen wurde und durchweg positives Feedback erhalten hat, freut uns sehr. Es zeigt, wie groß das Interesse der Kinder an Wissenschaft, Technik und kreativen Themen ist. Unser Ziel ist es, ihnen spielerisch neue Perspektiven zu eröffnen und ihre Neugier gezielt zu fördern. Dabei steht das gemeinsame Entdecken im Mittelpunkt“,

erklärt Prof. Dr. Ingela Tietze, Prorektorin für Nachhaltigkeit und Studierendengewinnung der Hochschule Pforzheim. 

Alle Informationen zum Programm sowie das Anmeldeformular finden Sie unter www.hspforzheim.de/kinderuni

Montag, 3. August: Die Welt der Zahlen

„Klingende Zahlen – die Geheimnisse der Musik entdecken“

Klingende Zahlen: Kann man Mathematik hören und mit Musik rechnen? Ja – wie das funktioniert, erfährt man hier! In diesem Workshop entdecken Teilnehmende, wie Töne, Rhythmen und Melodien mit Zahlen zusammenhängen. Gemeinsam probieren sie aus, wie Musik aufgebaut ist, experimentieren mit Klängen und finden heraus, welche Rolle Mathematik dabei spielt.

„Die Kunst des Verborgenen: Codes, Rätsel und Geheimsprachen“

Wer hat Lust, geheime Botschaften zu schreiben, hartnäckige Rätsel zu knacken und seine eigene Geheimsprache zu erfinden? Der ist in diesem Workshop genau richtig! Für alle, die gerne basteln, malen oder tüfteln, gibt es Mathe zum Anfassen – kreativ, bunt und voller Überraschungen!

„Deine Träume – zum Greifen nah“

Hier gestalten die jungen Tüftler ihr eigenes Vision Board – eine bunte Collage aus Wünschen und Ideen. Mit Postkarten, Stiften und kreativen Materialien suchen sie sich Motive aus, die zu ihnen passen: Dinge, die sie lernen möchten, Ziele, die sie erreichen wollen, oder einfach Sachen, die sie glücklich machen. So entsteht ein ganz persönliches „Traum-Poster“, das jeden Tag daran erinnert, was einem wichtig ist – und motiviert, Ideen Wirklichkeit werden zu lassen.

„Wie funktioniert Strom“

Wie funktioniert Technik ohne Handy oder Computer? Die Antwort gibt es in diesem Workshop! Gemeinsam entdeckt man die Welt der analogen Elektronik. Mit einfachen Bauteilen wird eine Schaltung gebaut, die bei Dunkelheit automatisch eine LED einschaltet. Ganz nebenbei lernt man, wie Strom fließt.

Dienstag, 4. August: Mit Vollgas durch die Kinderuni

„Falten, Forschen, Staunen – Origami trifft Wissenschaft“

Wie kann aus einem Blatt Papier etwas entstehen, das in der Raumfahrt oder Medizin genutzt wird? Origami verbindet Kunst, Mathematik und Forschung. Die japanische Falttechnik wird seit den 1990er Jahren auch in der Biomedizin und Raumfahrt eingesetzt. Denn: Was sich gut falten lässt, kann platzsparend transportiert werden. Teilnehmer werden selbst aktiv und probieren aus, wie aus einem flachen Blatt spannende 3D-Formen entstehen.

„Stille Post EXTREM“

In diesem Spiel geht es darum, lustige Missverständnisse entstehen zu lassen – nur durch Zeichnungen! Die Teilnehmenden denken sich einen Begriff aus, zeichnen ihn, und geben den Zettel weiter. Der Nächste rät, was es sein könnte, und zeichnet wieder. Am Ende vergleicht man den Anfang mit dem Ergebnis.

„Gestalte das Rennschmiede-Auto der Zukunft“

Bereit für die Rennwagen der Zukunft? In einem exklusiven Einblick erfährt man, wie echte Rennwagen an der Hochschule Pforzheim entwickelt werden. Danach wird es kreativ: Gemeinsam mit den Experten der Rennschmiede entwerfen Interessierte in kleinen Teams das „Rennschmiede-Auto 2030“. Am Ende präsentieren sie die Ideen – wer weiß, vielleicht versteckt sich ein Ingenieur oder eine Ingenieurin von morgen unter ihnen!

„Einmal Rennfahrer sein“

Wie fühlt es sich an, einen echten Rennwagen zu fahren? Das lässt sich im Simulator der Rennschmiede erleben! Dieser wurde von den Studierenden selbst entwickelt und bringt echtes Rennfahrer-Feeling. Ein Einblick in die Welt der Technik, der garantiert Spaß macht und beeindruckt!

„Es ist in der Satzung meiner ‚Jakob und Rosa Esslinger-Stiftung‘ niedergeschrieben: ‚Die Förderung von Kultur, Bildung und Erziehung, insbesondere die Förderung der Lesekultur mit der Zielsetzung, jungen Menschen eine umfassende Information und Bild zu vermitteln und sie damit zu einer sinnvollen Lebensführung zu befähigen‘. Als Medienhaus verstehen wir uns als vitaler Teil unseres Gemeinwesens, ein unverzichtbarer Teil der Demokratie und der sozialen Bürgergesellschaft. Junge Menschen an diese Themen heranzuführen und ihnen abseits der KI-generierten Pampe einen vernünftigen Umgang mit gesellschaftsrelevanten Fragestellungen zu ermöglichen - das und mehr ist das anspruchsvolle Ziel unserer Kinderuni“,

PZ-Verleger Albert Esslinger-Kiefer

Mittwoch, 5. August: Hier geht es hoch hinaus!

„Wenn Bewegung sichtbar wird – das Fallschirmspiel“

Warum fällt ein Fallschirm langsam zu Boden – und was passiert eigentlich, wenn viele ihn zusammen bewegen? Hier soll Spiel und Wissenschaft miteinander verbunden werden: Mit einem großen Schwungtuch entdecken Teilnehmer physikalische Grundlagen wie Schwerkraft, Luftwiderstand und Bewegung. In der Gruppe braucht es Teamwork, Rhythmus und schnelle Reaktionen. So wird aus Bewegung ein echtes Experiment und aus Spiel ein erster Blick in die Physik. Am Ende erkennt man: Hinter scheinbar einfachen Spielen steckt oft überraschend viel Wissenschaft.

„Waldkletterpark – Abenteuer hoch oben in den Bäumen“

Im Waldkletterpark findet sich eine spannende Herausforderung! Ob an Seilen klettern, auf Hängebrücken balancieren oder verschiedene Parcours hoch in den Bäumen meistern. Dabei lernen die Kinder, wie wichtig Teamwork und Mut sind – und haben jede Menge Spaß an der frischen Luft. Ein echtes Abenteuer für alle, die hoch hinaus wollen!

„Alles Müll?“

Wohin gehört eigentlich der Müll – und warum ist richtige Mülltrennung so wichtig? Mit einem Online-Spiel können Teilnehmer ausprobieren, wie gut sie verschiedene Abfälle richtig sortieren können und bekommen dabei ein Gefühl dafür, was recycelt werden kann. Es wird diskutiert, warum Mülltrennung wichtig ist und wie sie hilft, Ressourcen zu schonen und die Umwelt zu schützen. Im kreativen Teil geht es selbst ans Werk: Die Kinder entwerfen eigene wiederverwendbaren Brotbeutel – ein Beispiel dafür, wie man im Alltag Müll vermeiden kann.

Donnerstag, 6. August: Leckeres Eis, heimliche Wölfe und Klimaschutz

„Klimadetektive – Werde Klima-Profi mit dem Treibhaus-Kompass“

In diesem Workshop werden Teilnehmer zu Klimadetektiven! Nach einer kurzen Einführung zum Klimawandel spielen sie gemeinsam das Kartenspiel „Treibhaus-Kompass“. Dabei finden sie heraus, welche Dinge besonders viele Treibhausgase verursachen – und welche nicht so schlimm sind. Was hat mehr Einfluss auf das Klima: ein Flug in den Urlaub oder jeden Tag Fleisch essen? Und was kann man tun, um das Klima zu schützen? Der Workshop mit Spaß, Spiel und vielen Aha-Momenten!

„Wer blufft hier? – Das große Imposter-Spiel“

Wer sagt die Wahrheit – und wer tut nur so? In diesem spannenden Spiel bekommt jede Person ein geheimes Wort. Alle – außer einer Person: dem Imposter. Ein Spiel voller Spannung, Sprache und Teamgeist – bei dem genaues Zuhören und cleveres Denken entscheidend sind, um den Lügner zu enttarnen.

„Werwolf – Das spannende Rollenspiel“

In diesem Dorf stimmt etwas nicht – denn jede Nacht treiben Werwölfe ihr Unwesen! In dem Spiel schlüpft man in geheime Rollen: Manche sind Dorfbewohner, andere haben besondere Fähigkeiten – und einige sind die Werwölfe selbst. Schaffen sie es, gemeinsam herauszufinden, wer die Werwölfe sind? Um zu gewinnen braucht es Wachsamkeit, Cleverness und Teamwork.

„Wie entsteht das beliebteste Eis? – Spannende Forschung rund um Eiscreme“

Woher wissen Eisdielen eigentlich, welches Eis im Sommer besonders gut ankommt? In diesem Workshop erfahren die Teilnehmer, wie Forscherinnen und Forscher herausfinden, was Menschen mögen – besonders beim Thema Eis! Mit vielen Beispielen aus der echten Welt wird gezeigt, wie man die richtigen Fragen stellt und mit klugen Ideen die Antworten herausfindet. Danach gibt eine eigene kleine Umfrage, durch die gemeinsam herausgefunden werden soll: Welches Eis wird der neue Sommer-Hit?

Freitag, 7. August: Tierische Freunde und einleuchtende Ideen

„Besuch im Wildpark – Tiere ganz nah erleben“

Ab geht es in den Wildpark, um heimische Tiere aus nächster Nähe zu entdecken! Ob Rehe, Wildschweine oder Luchse – hier erfahren Interessierte Spannendes über das Leben der Tiere im Wald. Ein Ausflug voller Natur, frischer Luft und tierischer Entdeckungen!

„Design trifft Technik – Erwecke deine eigene Lampe zum Leben“

Wie entsteht eigentlich eine Lampe – vom ersten Entwurf bis zum leuchtenden Ergebnis? In diesem Workshop zeichnen junge Forscherinnen und Forscher Lampenschirme und -füße, machen erste Skizzen, Abklatschbilder und entwickeln ihr eigenes Design. Am Ende ist Zeit für Feedback, Ideen und neue Wünsche – denn gute Designs denken immer weiter!

Autor: pm