Haare von Wasserdüse eingezogen: 9-Jährige nach Reanimation im Waldbronner Freibad außer Lebensgefahr
Karlsruhe. Ein 9-jähriges Mädchen musste am Samstagabend im Freibad Waldbronn nach einem Badeunfall reanimiert werden. Das Kind befindet sich nach dem aktuellen Kenntnisstand außer Lebensgefahr. Dies berichtet die Polizei am Montagnachmittag.
Laut ersten Erkenntnissen habe sich die 9-Jährige gegen 19.10 Uhr im Schwimmerbecken des Freibades befunden, als ihre Haare von einer Wasserdüse eingezogen worden sein sollen. Nachdem das Kind nicht mehr auftauchte, sei es einer Aufsichtsperson des Mädchens und mehreren Badegästen gelungen, das bewusstlose Mädchen zu befreien und aus dem Wasser zu ziehen. Die sofort eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen verliefen glücklicherweise erfolgreich und die 9-Jährige wurde anschließend mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht, so die Polizei weiter. Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe habe mittlerweile einen Gutachter hinzugezogen. Dieser soll den Zusammenhang zwischen dem Betrieb der Wasseranlage und dem Unglücksfall untersuchen.
Der Polizeiposten Albtal hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Zeugen des Vorfalls und insbesondere die Ersthelfer bei den Rettungsmaßnahmen, werden gebeten, sich unter 07243 3200-0 beim Polizeirevier Ettlingen zu melden.
