Handbal: Schweres Spiel für HC Neuenbürg - TGS II will Verbandsliga-Verbleib sichern
Pforzheim. In der Handball-Badenliga der Männer gilt es für den HC Neuenbürg weiterhin, die Distanz zum Tabellendritten TSG Wiesloch zu wahren und zudem auf einen Ausrutscher der führenden SG Heddesheim zu warten. Am Samstag steht den Buchbergern beim TSV Birkenau ein ganz harter Kampf bevor.
Der Altmeister ist nach 2:8 Punkten und fünf sieglosen Spielen zwar zuletzt vom Mittelfeld geschluckt worden, war bei der 35:36-Niederlage bei Wiesloch aber knapp an einer Überraschung dran. Mit bisher 567 erzielten Toren zählen die Südhessen zu den besten Angriffsreihen der Liga, mit 563 Gegentoren haben sie aber auch die anfälligste Abwehr.
Der SG Pforzheim/Eutingen II steht bei der HG Oftersheim/ Schwetzingen II ein Klassiker bevor. Die Kurpfälzer kennen die Pforzheimer aus vielen Vergleichen, auch in den Jugendligen, und werden nach der deutlichen 20:30-Niederlage in der Vorrunde bestimmt besonders engagiert ans Werk gehen.
In der Verbandsliga will die TGS Pforzheim II daheim gegen HG Königshofen/Sachsenflur den jüngsten Sieg gegen Malsch bestätigen und damit die Verbandsliga endgültig sichern. Für den TV Bretten heißt es, die zu erwartende Niederlage bei Meisterschaftsanwärter TSG Dossenheim in Grenzen zu halten.
In der Landesliga ist vom Pforzheimer Duo am Wochenende nur der HC Neuenbürg II am Ball. Den Buchbergern steht beim Schlusslicht SG Graben/Neudorf ein Schlüsselspiel bevor, das unbedingt gewonnen werden sollte. Die 25:31-Heimniederlage in der Vorrunde zeigt auf, dass Neuenbürgs Zweite aber ein ganz heißes Spiel bevorsteht.
In der Verbandsliga der Frauen ist die SG Pforzheim/Eutingen auf dem besten Weg zurück in die Badenliga. Am Samstag geht es zur SG Heidelsheim/Helmsheim II – eine machbare Aufgabe. Trainer Henning Rupf warnt jedoch, dass die Bruchsalerinnen im Abstiegskampf stehen.
In der Landesliga fährt die SG Pforzheim/Eutingen II mit geringen Aussichten zum Derby bei der TG 88 Pforzheim II. Ganz mutlos sind die Eutingerinnen dennoch nicht, denn die Neuenbürger Frauen haben erst jüngst mit einem 24:24-Remis bewiesen, dass die 88erinnen durchaus zu knacken sind. Gestützt auf die zuletzt starke Angriffsleistung hoffen auch die Frauen des HC Neuenbürg, von der SG MTV Karlsruhe/Bulach Zählbares für den Ligaerhalt etwas mitzubringen.
