Handballer der SG Pforzheim/Eutingen schwächeln im Endspurt beim VfL Pfullingen
Pfullingen. Nach drei Siegen in Serie haben die Drittliga-Handballer der SG Pforzheim/Eutingen einen Dämpfer hinnehmen müssen. Beim Tabellenzehnten VfL Pfullingen lag das Team von Trainer Alexander Lipps zwar lange Zeit gut im Rennen und führte eine gute Viertelstunde vor Schluss noch mit 24:23. Doch im Endspurt fehlte auch das berühmte Quäntchen Wurfglück, so dass die Pfullinger letztlich mit 31:28 (19:18) die Nase vorne hatten.
Dabei waren die Pforzheimer Werfer noch aus dem Hinspiel gewarnt, als die Pfullinger dem Gastgeber in der Bertha-Benz-Halle ein 24:24 abtrotzten.
Rückstand zur Halbzeit
Für das SG-Team begann die Partie am Samstag in Pfullingen recht verheißungsvoll. Nach sieben Minuten lagen die Pforzheimer nach Treffern von Josias Boschmann und Jona Mauch mit 6:4 in Führung. Finn Meißner, Julian Broschwitz und Hannes Schnepf sorgten mit ihren Treffern für einen Drei-Tore-Vorsprung. Doch sechs Minuten vor Ablauf der ersten 30 Minuten traf der Pfullinger Torjäger Fynn Hofele zum 14:13 und drehte die Partie für die Gastgeber, die mit einem knappen 19:18-Vorsprung in die Pause gingen.
Doch dieser hielt nicht lange, zumal Arved Horchheimer, Max Bröhl, Julian Broschwitz und Finn Meißner die SG mit ihren Treffern zum 20:19, 21:20 und 22:20 erneut in Front brachten. Eine Viertelstunde vor Schluss drehten die Pfullinger durch Julius Schmidt und einen Siebenmeter von Christopher Rix den Spieß beim Stand von 26:24 aber wieder um. „In dieser Phase hat uns ein bisschen das Wurfglück gefehlt und es gab den ein oder anderen Abpraller zu viel, der beim Gegner gelandet ist“, analysierte SG-Trainer Lipps, dessen Team beim 28:29 durch Max Bröhl, dreieinhalb Minuten vor Spielende, noch einmal herankam. „Da war die Chance zumindest zum Unentschieden auf alle Fälle greifbar. Und hätte die Partie noch ein paar Minuten länger gedauert, wäre das wohl auch gelungen“, befand Lipps.
Es sei von Anfang an ein offener Schlagabtausch beider Teams gewesen. „Wir haben viel investiert und am Ende haben Kleinigkeiten entschieden. Womöglich war das auch ein bisschen Kopfsache bei meiner jungen Mannschaft“, bilanzierte der SG-Trainer. Trotz des Rückschlags liege sein Team aktuell mit Tabellenplatz vier aber voll im Soll, ergänzte Lipps.
Die nächste schwere Aufgabe beim Liga-Dritten TSB Heilbronn-Horkheim steht allerdings schon in zwei Wochen auf dem Programm. „Im Vordergrund steht ganz klar die Entwicklung unserer jungen Spieler. Und wir versuchen nach wie vor, das Beste aus der Saison herauszuholen“, formuliert der SG-Trainer die Marschroute.
