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Knittlingen -  19.06.2026
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Handballer des TSV Knittlingen sind gut gerüstet für die neue Saison

Knittlingen. Nachdem man die Kontrakte mit Trainer Frank Müller und Co-Trainer Bernd Zimmermann bereits im Frühjahr verlängerte und auch was die Sportliche Leitung des Handball-Verbandsligisten betrifft, die Weichen frühzeitig gestellt hat, ist beim TSV Knittlingen nunmehr auch die Kaderplanung für die bevorstehende Saison 2026/2027 abgeschlossen.

Obwohl Keeper Sebastian Neff und Vincent Cotic zum HC Neuenbürg wechseln, Matej Ivankovic und Petar Petricevic in ihre Heimat zurückkehren, Robert Kasperzak künftig in der Schweiz studiert und Georg Kern hinter seine Karriere endgültig den Schlusspunkt setzt, blickt man in Knittlingen der neuen Spielrunde mit großen Erwartungen entgegen. Denn den Fauststädtern ist es geglückt, ihren Kader sowohl mit ganz erfahrenen Kämpen als auch mit hoffnungsvollem Nachwuchs aufzustocken und zu ergänzen.

Erfahrung aus der Bundesliga

Den wohl Erfahrensten, der bisher den Knittlinger Dress trug, haben die Fauststädter mit Pascal Durak verpflichtet. Der 34 Jahre alte Linkshänder, der sowohl im Rückraum als auch auf der rechten Außenposition zuhause ist, bringt von den Rhein-Neckar Löwen, den Eulen Ludwigshafen und BBM Bietigheim Bundesligaerfahrung mit. Zuletzt lief er bei der HG Oftersheim/Schwetzingen in der 3.Liga auf.

In der 3. Liga kennt sich auch Kreisläufer Davor Sruk nach einem nahezu zehnjährigen Engagement in dieser Spielklasse bei der TGS Pforzheim und zuletzt bei der SG Pforzheim/Eutingen bestens aus. Er freut sich darauf, mit David Kautz und Lukas Salzseeler wieder mit alten Kämpen aus der Zeit in der Pforzheimer Nordstadt zusammenzuspielen. Der Riege der ganz Erfahrenen ist auch Kreisläufer Jan Strehlau zuzurechnen, der im Talentstall der SG Pforzheim/Eutingen sein Handball-ABC erlernte, zwei Spielrunden in der „Ersten“ der Eutinger spielte, ehe er zum BSV Sinzheim in die südbadische Oberliga wechselte.

Den Routiniers gegenüber stehen drei junge Neue im Team. Der 20-jährige Torhüter Hannes Bast etwa stößt vom Ligarivalen Handballregion Bottwar SG dazu, er wurde in der Bundesliga-A-Jugend des TV Bittenfeld ausgebildet. Von Basts Qualitäten, konnten sich die Knittlinger bei den zwei Spielen mit den Bottwarern in der abgelaufenen Runde schon mal einen Eindruck verschaffen.

Erst 17 Jahre alt ist Vincent Holz, ein Knittlinger Eigengewächs, das in der vergangenen Spielrunde mit der A-Jugend der SG Friesenheim/Hochdorf in der Bundesliga auflief. Weil der Weg in die Pfalz neben der Schule doch zu weit war, zieht es ihn wieder zurück zu den Wurzeln im Kraichgau. Tobias Bitter kommt vom Turnerbund Pforzheim, dort zählte er zu den durchschlagskräftigsten Schützen in der Bezirksoberliga.

Gerdons Comeback

Darüber hinaus hofft man in Knittlingen, dass Lucas Gerdon nach zwei Achillessehnenrissen und fast zweijähriger Verletzungspause das anvisierte Comeback gelingt. Keeper Reinhard Kunz greift nach Kreuzbandriss wieder ins Geschehen ein.

Das Feld um in der Verbandsliga Baden-Württemberg vorne mitzumischen scheint bestellt. Mit dem Rückhalt der Fans und der Hoffnung, dass das Verletzungspech nicht wieder wie in den vergangenen zwei Spielrunden zuschlägt, darf man beim TSV Knittlingen der neuen Handballsaison mit Optimismus entgegensehen.