Illinger Seniorenzentrum Sankt Clara feiert das Patroziniumsfest – Hausleiterin verabschiedet
Illingen. Es gehört im Illinger Seniorenzentrum Sankt Clara schon seit der Eröffnung vor elf Jahren zur guten Tradition, seiner Namensgeberin und Ordensbegründerin, der heiligen Sankt Clara (1194 bis 1253) zu Ehren, jährlich ein Patroziniumsfest abzuhalten.
Mit dabei waren am Freitagmittag der indische Bischof Julius, der den Gottesdienst für die 65 Bewohner hielt, die beiden Landtagsabgeordneten Stefanie Seemann (Grüne) und Erik Schweickert (FDP), sowie Bürgermeisterstellvertreter Klaus Kluge (SPD). Musikalisch umrahmte Barbara Färber am Klavier das Fest, dem nach dem Gottesdienst Ansprachen und ein gemeinsames Essen folgten.
Im Sankt Clara Seniorenzentrum sind überdies die katholische Sozialstation sowie die Tagespflege untergebracht. Einrichtungsstellenleiter Markus Schellinger, der für die Paul-Keppler-Stiftung und somit auch für das Seniorenzentrum Sankt Franziskus in Mühlacker verantwortlich ist, bedankte sich bei der Illinger Hausleiterin Ursula Günster, die diesmal ihr letztes Patroziniumsfest hatte, weil sie im kommenden Jahr in den Ruhestand geht. In ihrem Resümee über die vergangenen elf Jahre, merkte sie an, dass sie ihre Arbeit mit Leib und Seele gemacht hat. „Mein Wunsch ist, dass sich hier immer genügend Menschen finden, die hauptamtlich und ehrenamtlich den Gedanken der heiligen Sankt Clara im Herzen tragen“, sagte Günster und schloss mit Tränen in den Augen.
„Sankt Clara nimmt eine wichtige Aufgabe wahr“, betonte Abgeordneter Erik Schweickert, der sein Grußwort auch für Stefanie Seemann sprach. Das Seniorenzentrum rücke nun noch mehr in das Illinger Zentrum, weil die Stiftung dort elf neue seniorengerechte Wohnungen schaffen will, freute sich Kluge.
