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Kreis Calw -  19.11.2021
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Impfen, impfen, impfen: Drei Pop-Up-Impfzentren im Kreis Calw geplant

Kreis Calw. Das Impfmobil des Landkreises Calw, das seit Ende Juli den Impfstoff zu den Menschen bringt, ist nach Angaben des Landratsamtes in Calw sehr erfolgreich. Inzwischen wurden damit fast 20.000 Impfungen durchgeführt. Es bilden sich aber auch immer längere Warteschlangen – denn neben den nun möglichen Booster-Impfungen nutzen auch viele Bürger aus anderen Kreisen das Impfmobil. Nach dem Schließen der Kreisimpfzentren Ende September sind Impfangebote deutlich schwerer zu bekommen.

Überall in Deutschland werden die Warteschlangen beim Impfen immer länger. Im Kreis Calw sollen drei feste Pop-Up-Impfzentren Abhilfe schaffen. Symbolbild: Sven Hoppe/dpa
Überall in Deutschland werden die Warteschlangen beim Impfen immer länger. Im Kreis Calw sollen drei feste Pop-Up-Impfzentren Abhilfe schaffen. Symbolbild: Sven Hoppe/dpa

Um dem entgegenzutreten, so schnell wie möglich viele Menschen gegen Covid-19 zu impfen und lange Wartezeiten in der kalten Jahreszeit zu vermeiden, plant der Landkreis Calw kurzfristig drei feste Pop-Up-Impfzentren in Calw, Nagold und Bad Wildbad. Diese Impfstützpunkte werden zusätzlich zu dem Impfmobil in der kommenden Woche geplant und schnellstmöglich aufgebaut. Auch die Pop-Up-Impfzentren sind ohne Terminbuchung für alle Impfwilligen zugänglich.

Für Landrat Helmut Riegger ist das der richtige Schritt: „Die pandemische Lage im Landkreis Calw ist sehr kritisch. Mit einer Inzidenz von beinahe 500, einer Auslastung fast aller Intensivbetten und einer enormen Belastung der Beschäftigten im Gesundheitssektor ist die Impfung der einzige Weg, uns vor der Corona-Pandemie zu schützen. Mit den Pop-Up-Impfzentren schaffen wir weitere schnelle und unkomplizierte Impfangebote und bringen uns aktiv in die Bewältigung dieser Krise ein. Ich möchte Sie alle von Herzen bitten, die Impfangebote wahrzunehmen und sich impfen zu lassen, um die Kapazitäten in unseren Krankenhäusern für Notfälle bereithalten zu können. Den dort tätigen Ärztinnen und Ärzten, Pflegerinnen und Pflegern und allen Beschäftigten möchte ich meinen großen Dank aussprechen, dass Sie für uns alle einstehen.“ In den Pop-Up-Impfzentren sind sowohl Erstimpfungen, Zweitimpfungen als auch Booster-Impfungen möglich. Weitere Informationen sollen in der kommenden Woche folgen.

Autor: pm