Gemeinden der Region
Corona -  24.06.2021
Artikel teilen: Facebook Twitter Whatsapp

Inzidenzen in Pforzheim und dem Enzkreis weiter rückläufig – aber Delta-Variante auf dem Vormarsch

Pforzheim/Enzkreis/Kreis Calw. Deutschlandweit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz aktuell bei 6,6 – und auch in der PZ-Region bleiben die Werte seit mehreren Tagen stabil beziehungsweise rückläufig, wenn auch noch um einige Punkte über dem bundesweiten Durchschnitt.

Noch gibt es nur wenige Fälle der neuen Delta-Variante in der Region, doch Experten mahnen zu Vorsicht.
Noch gibt es nur wenige Fälle der neuen Delta-Variante in der Region, doch Experten mahnen zu Vorsicht.

Allerdings: Zuletzt hatten sowohl das hiesige Gesundheitsamt als auch der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann sowie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vor Leichtsinn im Zusammenhang mit den Corona-Maßnahmen und möglichen weiteren Lockerungen gewanrt. Denn die Delta-Variante ist auch in der PZ-Region aktuell auf dem Vormarsch.

An diesem Donnerstag meldete das Landesgesundheitsamt (LGA) erneut einen Rückgang der Sieben-Tage-Inzidenz im Enzkreis: Mit zwei Neuinfektionen liegt der Wert nun bei 8,5. Auch in Pforzheim sinkt er mit zwei Neuinfektionen auf 10,3. Im Kreis Calw steigt er mit sechs Neuinfektionen leicht auf 10,7. Von der gefährlichen Delta-Variante wurden in Pforzheim und dem Enzkreis bislang insgesamt acht Fälle registriert.

Pforzheim gehört nun nicht mehr zu den Schlusslichtern im Land. Ohnehin liegt die Inzidenz in Baden-Württemberg laut LGA durchschnittlich nun bei 8,2 – die PZ-Region liegt also nur noch knapp über diesem Wert. 

Derzeit gelten in Pforzheim 107 Menschen als infiziert, im Enzkreis sind es 123. Außerdem gab das hiesige Landratsamt auf seiner Webseite einen weiteren Todesfall in Pforzheim bekannt. Seit Beginn der Pandemie starben somit 206 Menschen an den Folgen des Virus, im Enzkreis 267. Im Landkreis Calw sind es nach Angaben des LGA 182.

Zuletzt wurden noch acht Menschen in Pforzheim und dem Enzkreis stationär wegen Corona behandelt, fünf von ihnen mussten auf einer Intensivstation invasiv beatmet werden (Stand: 21. Juni).

Autor: nig