Jetzt zählt Führung: Die größten Herausforderungen für Speidel in Ötisheim warten erst noch
Mit diesem Ergebnis hat Matthias Speidel seine Favoritenrolle bestätigt. Bereits nach dem ersten Wahlgang lag der 39-Jährige deutlich vorne und verpasste die absolute Mehrheit nur um 46 Stimmen. In der Stichwahl haben ihm die Ötisheimer nun den Auftrag erteilt, ihre Gemeinde in den kommenden Jahren zu führen. Viele Wähler haben in ihm den Kandidaten gesehen, der die anstehenden Herausforderungen am ehesten bewältigen kann.
Ein Kommentar von PZ-Redakteur Johannes Rose
Im Wahlkampf setzte er weniger auf große Versprechen als auf die Themen Führung, Zusammenarbeit und eine stabile Verwaltung. Dass er diesen Kurs auch in der Stichwahl beibehielt, hat sich ausgezahlt. Nun beginnt allerdings der Teil, der sich nicht mehr mit Wahlplakaten, Haustürgesprächen und Reden gewinnen lässt: die eigentliche Arbeit. Angesichts knapper Kassen und großer Projekte wird Speidel nun zeigen müssen, dass aus seinen Ankündigungen konkrete Ergebnisse werden. Dabei wird es auch darauf ankommen, den Gemeinderat und die Mitarbeiter im Rathaus auf diesem Weg mitzunehmen. Am Ende wird sein Erfolg nicht am Wahlsieg gemessen werden, sondern daran, was er daraus macht.
