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Remchingen -  11.10.2026
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Knoten scheint geplatzt: FC Nöttingen setzt in Ravensburg den Aufwärtstrend fort

Ravensbrug/Remchingen. Ganz souverän gewinnt der FC Nöttingen in der Fußball-Oberliga bei beim FV Ravensburg mit 3:1.

FV Ravensburg - FC Nöttingen, Fußball Oberliga Baden-Württemberg, 10.10.2026
Khery Hamka (rechts, hier im Zweikampf mit Ravensburgs Tim Konrad) hat mit dem FC Nöttingen den zweiten Oberliga-Sieg in Folge eingefahren. Foto: Eibner-Pressefoto

Rundum zufrieden machte sich Dennis Will am Samstag nach dem Spiel seines FC Nöttingen beim FV Ravensburg auf den Heimweg. „Wir wollten den Schwung aus dem Spiel gegen Neckarsulm (10:0-Sieg, Anm. der Redaktion) mitnehmen und auswärts eine gute Leistung zeigen, die zu einem Sieg berechtigt“, erklärte der FCN-Trainer im Gespräch mit der PZ.

Und das gelang den Nöttingern bei den Oberschwaben. Nach Toren von Khery Hamka (17.) und Salvatore Catanzano (36. und 59.) sowie einem Treffer von FVR-Stürmer Luan Kukic (85./Nachschuss eines Elfmeters) gewannen die Lilahemden in Ravensburg mit 3:1. „Wir waren über 90 Minuten hinweg die bessere Mannschaft, waren sehr aggressiv in den Zweikämpfen und haben viele zweite Bälle erobert“, war Will mit der Leistung seines Teams einverstanden.

Später Gegentreffer

Einen kleinen Makel machte er dann aber doch aus. „Ich hätte schon gern zu null gespielt“, erklärt Nöttingens Coach. In der Schlussphase kam ein langer Ball in den Strafraum der Nöttinger. Benedikt Fassler wollte diesen entschärfen, doch ein FVR-Stürmer „spritzte dazwischen und er trifft zuerst den Gegenspieler und dann den Ball“, so Will, der den Elfmeter als berechtigt einstufte. Den eigentlichen Strafstoß parierte Thilo Marksteiner, den Abpraller nutzte Ravensburgs Luan Kukic aber zum Ehrentreffer für die Gastgeber (85.).

Während Nöttingen sich über dem zweiten Sieg in Folge freut und auf Platz 16 der Oberliga-Tabelle geklettert ist, hadert man beim FVR mit dem Spielverlauf. „In allen Belangen waren wir die schlechtere Mannschaft“, ärgerte sich Ravensburgs Trainer Rahman Soyudogru im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“.