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Kolumnen -  10.10.2026
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Kolumne "Mami-Mania": Den Nachwuchs zu selbstbewussten Persönlichkeiten erziehen

Als Eltern möchte man seine Kinder am liebsten vor allem Traurigen und Schlechten auf der Welt bewahren. Und eine Zeit lang ist das auch absolut kein Problem. Babys und Kleinkinder müssen noch nicht wissen, dass es Hunger, Krieg und Gewalt auf der Erde gibt. Genauso wenig ist ihnen klar, wie privilegiert sie eigentlich aufwachsen, mit einem Dach über dem Kopf, mit genügend Essen und warmer Kleidung und mit sauberem Wasser etwa.

"Wie bereitet man seine Kinder also am besten darauf vor?" Diese Frage stellt sich PZ-Redakteurin Julia Falk in der neusten Folge der Kolumnne "Mami-Mania".
"Wie bereitet man seine Kinder also am besten darauf vor?" Diese Frage stellt sich PZ-Redakteurin Julia Falk in der neusten Folge der Kolumnne "Mami-Mania". Foto: Robert Kneschke-stock.adobe.com (Symbolbild)

Eine Kolumne von PZ-Redakteurin Julia Falk 

Heile Welt also? Mitnichten. Denn auch bei uns laufen Dinge schief. Und die Probleme beginnen immer früher. Vor einigen Wochen haben wir in der PZ berichtet, wie schwierige Familiensituationen, Mobbing und psychische Belastungen den Grundschulalltag negativ prägen – in Dobel. Aus Berliner Brennpunktvierteln etwa kennt man solche Berichte. Aber wer hätte das ausgerechnet in einem beschaulichen Kurort mit nicht einmal zweieinhalbtausend Einwohnern erwartet? Die Realität ist nicht (mehr) wie bei „Wir Kinder aus Bullerbü“ von Astrid Lindgren.

Wie bereitet man seine Kinder also am besten darauf vor? Einige Eltern entscheiden sich dafür, ihren Nachwuchs direkt auf Privatschulen zu schicken. Doch dafür braucht es das nötige Kleingeld – und im „wahren“ Leben ankommen müssen auch diese Heranwachsenden irgendwann. Am wichtigsten ist es, da sind sich viele einig, seine Kinder zu starken und selbstbewussten Persönlichkeiten zu erziehen. Denn, wenn Kinder wissen, was sie können und dass sie wertvoll sind, können sie besser mit schwierigen und ungewohnten Situationen umgehen und so ihren Platz in einer Welt finden, in der auch bei uns nicht alles rosarot ist.

Und ein bisschen darf man als Eltern vielleicht auch hoffen, dass sich der Sohn oder die Tochter nicht die „falschen Freunde“ sucht.