Mann soll Karlsruher Wohnung als Drogenküche genutzt haben
Ein 59-Jähriger sitzt nach einer Durchsuchung in Untersuchungshaft, ein mutmaßlicher Abnehmer ist wieder frei. Welche Funde die Ermittler in den beiden Wohnungen machten.
Ein 59-Jähriger soll seine Wohnung in Karlsruhe zur kiloweisen Herstellung von Amphetamin genutzt und die Droge anschließend verkauft haben. Die Polizei nahm den Mann am vergangenen Mittwoch fest. Ein Haftrichter ordnete Untersuchungshaft an, wie die Staatsanwaltschaft Karlsruhe und das Polizeipräsidium Karlsruhe mitteilten.
Bei der Durchsuchung fanden die Ermittler rund 2,6 Kilogramm Amphetamin, 500 Gramm Marihuanablüten und verschiedene Chemikalien. Die Polizei vermutet, dass diese zur Herstellung weiterer Drogen benutzt werden sollten. Die Stoffe wurden von Fachkräften für Schadstoffentsorgung beseitigt.
Zudem identifizierten die Ermittler einen 41-Jährigen als mutmaßlichen Abnehmer der Drogen. Auch dessen Wohnung wurde durchsucht. Der Mann kam anschließend wieder auf freien Fuß. Er muss sich nach Polizeiangaben wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.
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