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Pforzheim -  07.07.2026
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Nach 90 Tagen Extremdiät: Pforzheimer Bodybuilder Georg Schmidt belegt bei internationalem Wettkampf Rang zwei

Pforzheim. Der 12. Juni markiert den bisher größten Meilenstein in der internationalen Fitness-Karriere des Pforzheimers Georg Schmidt. Bei den hochkarätig besetzten Physique Mania European Championships der NCOBB (Natural Competition Organisation Bodybuilding Belgium) im belgischen Küstenort Bredene kürte sich der amtierende deutsche Meister sensationell zum zweifachen Vize-Europameister.

Bei seinen ersten internationalen Meisterschaften belegte der Pforzheimer Georg Schmidt zweimal den zweiten Platz.
Bei seinen ersten internationalen Meisterschaften belegte der Pforzheimer Georg Schmidt zweimal den zweiten Platz. Foto: Jo Lammens

Für Schmidt war es die erste Meisterschaftsteilnahme auf internationaler Ebene.

Hinter diesem Erfolg steckt nach den Worten des Pforzheimers eine äußerst anspruchsvolle, punktgenaue 90-tägige Wettkampfvorbereitung, die geprägt war von eiserner Trainingsdisziplin und einer strikten Diät. Der Aufwand zahlte sich aus: Allein in Schmidts Wettkampfkategorie 50+ traten in Bredene mehr als 20 internationale Athleten aus verschiedenen Nationen an. Mit 67 Jahren überzeugte der Pforzheimer die Jury mit seiner messerscharfen V-Form und perfekter Symmetrie sowohl in der Masterklasse (50 plus) als auch in der altersunabhängigen Open Class (Muscular) gegen Jahrzehnte jüngere Kontrahenten. Der Hauptunterschied, so der Pforzheimer, bestehe allein in der Muskelmasse: Die Muscular Men’s Physique sei als eigene Kategorie für Athleten geschaffen worden, die für die reguläre Men’s Physique-Klasse bereits „zu muskulös“ und massiv gebaut seien (siehe auch Kasten). Alle anderen Elemente – wie das Tragen von Boardshorts (eine spezielle Art von Shorts), das Posieren über Vierteldrehungen und die Bewertung des Oberkörpers – seien in beiden Klassen identisch.

„In einem Line-up mit 20 Spitzenleuten entscheiden Millimeter. Nach 90 Tagen Vorbereitung muss am Tag X absolut alles fehlerfrei sitzen“, erklärt Schmidt. Einen maßgeblichen Anteil an dieser Punktlandung schreibt Schmidt seinem Pforzheimer Coach Angelino Ribeiro Quissua zu, mit dessen Unterstützung er schon etliche Erfolge auf nationaler Ebene erzielt hatte: „Angelino hat mich in diesen drei Monaten strategisch perfekt gesteuert“, sagt Georg Schmidt. „Ohne sein Fachwissen wäre dieser sensationelle Erfolg nicht möglich gewesen.“

Autor: pm/aw