Nach Großeinsatz in Schömberg: Was hat vermeintliche Schüsse ausgelöst und was ist mit Täter?
Schömberg. Große Aufregung in Schömberg am Mittwochnachmittag, als die Polizei Teile des Römerwegs absperrte und Spezialkräfte später einen 43-jährigen Mann festnahmen. Aus dessen Wohnung waren zuvor mutmaßlich Schussgeräusche zu hören gewesen, teilte die Polizei kurz darauf mit. „Bislang gibt es keine konkreten Hinweise auf den Einsatz einer scharfen Schusswaffe“, hieß es rund drei Stunden nach Beginn des Einsatzes.
Und so ist auch der Stand an diesem Donnerstagnachmittag. „In der Wohnung sind unter anderem drei Schreckschusswaffen festgestellt worden“, teilt Polizeisprecherin Melanie Konrad mit. Die beschriebenen Schussgeräusche könnten möglicherweise auch von diesen ausgegangen sein. Die Ermittlungen dauerten weiterhin an.
In der Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Pforzheim hieß es, dass der 43-Jährige in dessen Wohnung vorläufig festgenommen worden sei. Unverletzt. Konrad konkretisiert einen Tag nach dem Einsatz: „Der Mann wurde in eine psychiatrische Klinik gebracht.“ Auf Social Media waren Gerüchte von einer Geiselnahme kursiert. Der Mann war jedoch allein in seiner Wohnung.
