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Schule -  24.02.2026
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Nach Messerangriff an Brettener Schule: Opfer erhält Unterstützung

Der mutmaßliche 13-jährige Täter in Bretten bei Karlsruhe war wegen rechtsextremistischer Äußerungen polizeibekannt. Unklar ist, ob die beiden Schüler weiter die gleiche Schule besuchen sollen.

Bedrohungslage in Bretten
Die Polizei war mit einem Großaufgebot an der Schule in Bretten bei Karlsruhe im Einsatz. Foto: Bernd Weißbrod/dpa

Nach dem Messerangriff eines 13-Jährigen auf einen Mitschüler an einer Schule in Bretten erhält das Opfer psychologische Unterstützung. Dies teilte das Landeskriminalamt (LKA) Baden-Württemberg mit. Der Schüler sei durch den Messerangriff am Montag oberflächlich verletzt worden und habe nicht im Krankenhaus behandelt werden müssen, betonte eine Sprecherin. 

Ob beide Schüler weiterhin auf die gleiche Schule gehen sollen, sei nicht bekannt. Betroffen war die Pestalozzischule, ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ).

Weitere Angaben zum Opfer machte das LKA zunächst nicht. Demnach war der mutmaßliche Täter vor Kurzem wegen rechtsextremistischer Äußerungen aufgefallen. Ob dies mit dem Vorfall zusammenhängt, muss laut Polizei aber noch geprüft werden. Die Hintergründe der Tat seien Teil der Ermittlungen, hieß es vom LKA.

Kinder unter 14 Jahren in Deutschland strafunmündig

Die Polizei hatte den Verdächtigen etwa zwei Stunden nach dem Angriff außerhalb der Stadt festgenommen, wie die Behörden mitteilten. Andere Schülerinnen und Schüler seien nach ersten Erkenntnissen nicht involviert gewesen, hieß es von der Polizei. 

Kinder unter 14 Jahren sind in Deutschland strafunmündig. Ihnen droht kein Strafverfahren.

© dpa-infocom, dpa:260224-930-727774/1