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Pforzheim -  11.02.2026
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Neueröffnung in Ex-WMF-Laden: An der Pforzheimer Blumenstraße gibt es Pizza auf die Hand

Pforzheim. Das Konzept des neuen Take-Away-Imbisses „Pizza Nonna Ida“ an der Blumenstraße ist so simpel wie eine gute Pizza Margherita: In einer langen Auslage liegen sechs wagenradgroße Pizzen mit verschiedenen Belägen nebeneinander. Das Stück Margherita kostet 3,70 Euro – mit aufwendigen Belägen bis zu 4,20 Euro – und geht direkt auf die Hand. Keine Sitzplätze, kein Schnickschnack, stattdessen lange Teigruhe und frische Produkte.

Simone Colapinto (43) hat seinen Take-Away-Imbiss „Pizza Nonna Ida“ an der Blumenstraße nach seiner Großmutter Ida benannt.
Simone Colapinto (43) hat seinen Take-Away-Imbiss „Pizza Nonna Ida“ an der Blumenstraße nach seiner Großmutter Ida benannt. Foto: Hegel

Mit seinen italienischen Pizzen will Simone Colapinto, Cousin von Eismacher Fabrizio de Re vom geschichtsträchtigen Eiscafé Rialto direkt nebenan, die Herzen der Innenstadt-Bummler erobern. Eine Alternative zu den in Pforzheim beliebten Dönern und Burgern soll sein Imbiss sein. Pizzastücke auf die Hand, wie sie in Italien üblich seien, gebe es hier noch nicht, sagt Colapinto.

Tipps für die perfekte Pizza hat er sich bei befreundeten Pizzabäckern aus Italien eingeholt. Selbst hatte er noch keine Erfahrung. Es habe lange gedauert, bis er und seine Mitarbeiter den Dreh raushatten, damit der Teig fluffig wird und es eine Weile bleibt. Verkauft er alle Pizzastücke kommen bei einer großen Pizza für ihn rund 30 Euro zusammen.

„Ein fairer Preis“, wie er findet.

Und auch die ersten Gästerückmeldungen, die die PZ erreichen, bestätigen das.

Neben der Laufkundschaft hofft Colapinto auf Büromitarbeiter, die sich eine ganze Pizza mit 50 Zentimeter Durchmesser bestellen und mit zum Arbeitsplatz nehmen können. Die Beläge der Pizzen in der Auslage wechseln in regelmäßigem Abstand, um den Kunden Abwechslung zu bieten.

Ein Platz an der Sonne

Im Hinterzimmer, dort, wo der Pizzateig entsteht, wird auch das Eis fürs Eiscafé Rialto gemacht. Die Cousins arbeiten sozusagen Hand in Hand und nutzen den Platz der Immobilie voll aus, in der zuvor über viele Jahre ein WMF-Laden beheimatet war.

Bisher ist Colapinto mit dem Betrieb im ersten Monat zufrieden, jedoch zeichne sich ab, dass sonntags in der Winterzeit wenig los sei. Im Sommer werde sich das bestimmt ändern, so Colapinto. Dann können die Gäste auch die Terrassensitzplätze des Eiscafés Rialto nutzen und dort ihre Pizza genießen.

Was noch fehlt, ist ein Kartenlesegerät. Momentan ist nur Barzahlung möglich.

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