Gemeinden der Region
Nordschwarzwald -  03.10.2021
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Neues Projekt soll Klimaschutz im Naturpark Nordschwarzwald voranbringen

Nordschwarzwald. Einen Schritt in Richtung Klimaneutralität geht der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord mit seinem neuen Projekt zum Ausgleich von Treibhausgas-Emissionen in der Region. Im Mittelpunkt der Bestrebungen steht der Aufbau von Humus. Denn die organische Bodensubstanz besteht überwiegend aus Kohlenstoff. Wird sie aufgebaut, kann der Atmosphäre CO2 entzogen werden.

Wird Humus aufgebaut, kann der Atmosphäre CO2 entzogen werden. Foto: Positerra
Wird Humus aufgebaut, kann der Atmosphäre CO2 entzogen werden. Foto: Positerra

Als erstes Unternehmen aus der Industrie steigt der Sanitär-Hersteller Duravit mit ein. Das Unternehmen will rund 1500 Tonnen CO2 regional ausgleichen. Dem Projekt liegt das Prinzip des Ausgleichs zugrunde: Wo man klimaschädliche Emissionen nicht vermeiden kann, gleicht man sie auf anderem Wege aus. Der Aufbau von Humus hat für die Landwirtschaft den Vorteil, dass der Boden dadurch fruchtbarer wird. Ein humusreicher Boden kann mehr Wasser speichern. Bei dem Projekt bringt der Naturpark Emittenten und Landwirte zusammen. Unterstützt wird er dabei von Positerra, einem gemeinwohl-orientierten Unternehmen. Dieses vermittelt den Landwirten, wie sie Humus aufbauen können, und prüft den Gehalt im Boden.

Autor: pm