Ostern im Pforzheimer Wildpark: Eiersuche, Kunsthandwerkermarkt und flauschiger Nachwuchs
Pforzheim. Pforzheim. Das verspricht im Wortsinn ein möhrchenhafter Tag zu werden: Der Wildpark wartet am Ostermontag gleich mit mehreren Attraktionen für die ganze Familie auf. Dafür legen sich nicht nur der Ladies Circle 50 sowie mehrere Kunsthandwerker ins Zeug, sondern auch etliche Junior Ranger. Die werden explizit und aus gutem Grund nicht als Osterhasen unterwegs sein, sondern als Osterkaninchen.
Süße kleine Mufflons
Nach dem kühlen Schmuddelwetter sind nun die Wetterprognosen für Montag richtig gut. Entsprechend groß dürfte der Andrang sein. Die Anlage im Hagenschieß kann sich von ihrer schönsten Seite zeigen. Alles sei herausgeputzt, und die Wege seien frisch gesplittet“, berichtet Wildpark-Förster Carsten Schwarz. Das neue Besucherzentrum mit seiner Gastronomie sei „mehr und mehr am Funktionieren“ und der Biergarten in Betrieb. Generell ist tierisch was geboten. „Die Mufflons haben schon feste für Nachwuchs gesorgt, und die wilden Störche sind wieder da.“ Auch beim Axiswild ist ein Junges zu bestaunen.
Für Unterhaltung sorgt abermals das Suchrätsel, das der Ladies Circle (LC) 50 auf die Beine stellt. „Wir werden von 11 bis 15 Uhr am Ostermontag im Wildpark anzutreffen sein“, berichtet Janina Drossart vom LC50 der PZ. „Mit Unterstützung der Junior Ranger gibt es die Möglichkeit, Zettel zu erhalten, auf denen bunte Ostereier abgedruckt sind. Diese wiederum verstecken sich in einigen Wildgehegen als Holzeier, und in der richtigen Reihenfolge ergeben sie ein Lösungswort.“ Habe man den Code geknackt, könne man zu den Junior Rangern oder dem LC-Stand kommen und erhalte für das richtige Lösungswort eine kleine süße Überraschung.
„Auch über eine kleine Geldspende freuen wir uns, denn diese kommt zu 100 Prozent dem Wildpark zugute“,
betont Drossart.
Mehr als 20 Aussteller
Stöbern und shoppen können Ausflügler beim Markt „Wildes Handwerk“. Der hat inzwischen ganz offensichtlich bei Kunden wie Anbietern einen hervorragenden Ruf. Denn wie Janine Schütz von der „Seifenkiste“ in Ispringen verrät, hätten sich insgesamt 22 Aussteller angekündigt.
Entsprechend vielfältig ist das Sortiment. Unter anderem gebe es Baumperlenschmuck, Holzarbeiten, Kleidung, Getöpfertes, Betondeko, Accessoires für Hunde, Gefilztes, handgesponnene Wolle und gefilzte Sitzkissen aus Schafwolle, Senf, Lebensmittel, Olivenöl und weitere italienische Produkte, gehäkelte Tiere, Mützen und Schals, ätherische Öle, Babykleidung, Türstopper, Taschen und Mützen, Schmuck – und natürlich Seifen. Der Kunsthandwerkermarkt ist von 11 bis 16 Uhr geöffnet.
Warum aber sind nun die Junior Ranger ausdrücklich als Osterkaninchen unterwegs? Förster Schwarz klärt auf. Immer wieder höre er von seinem Büro beim Kinderbauernmarkt Kinder wie Erwachsene rufen: „Guck mal, ein Hase!“ Obwohl es die dort gar nicht gibt. Hasen seien Nestflüchter und kämen kaum in Wildparks vor, weil die Haltung der scheuen Einzelgänger äußerst schwierig sei. Die in aller Regel deutlich kleineren Kaninchen wiederum seien als Nesthocker und passionierte Buddler überaus gesellig – so wie die Ranger, die ja nicht nur zu Ostern gerne den direkten Kontakt zu den Bewohnern wie den Besuchern des Wildparks suchen.
