Gemeinden der Region
Pforzheim -  06.12.2021
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PZ-news-kompakt: Über 500 neue Corona-Fälle in der PZ-Region

Pforzheim/Enzkreis/Kreis Calw. 503 neue Corona-Infektionen hat das Landesgesundheitsamt (LGA) am Montag für die PZ-Region gemeldet. 214 Fälle entfallen allein auf Pforzheim, weitere 229 auf den Enzkreis. 60 Tests haben im Kreis Calw positiv angeschlagen.

Diese Themen sind am Montag wichtig.
Diese Themen sind am Montag wichtig.

In Pforzheim ist die 7-Tage-Inzidenz damit wieder deutlich gestiegen auf nun 749,9. Im Enzkreis (587,2) und im Kreis Calw (592,6) sind die Werte demnach ebenfalls leicht hochgegangen (Stand: 6. Dezember, 16 Uhr).

Weiter gestiegen ist auch die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz im Land, die nun bei 6,6 liegt (Vortag: 6,1). Wenig Veränderung gab es indes bei der Anzahl der Covid-19-Fälle auf Intensivstationen im Land: Sie ist laut LGA um zwei leicht gestiegen auf nun 658 (Stand: 6. Dezember, 16 Uhr).

Mit den Impfaktionen vor Ort wollen die Initiatoren das Boostern vorantreiben, vor allem aber auch Ungeimpfte zum Infektionsschutz bewegen. Doch scheint letzteres Unterfangen ein äußerst schwieriges zu sein. Wie Marcus Mürle, einer der Betreiber der Lisa-Station auf dem Messplatz, berichtet, hat es am vergangenen Wochenende in der dortigen Impfstraße insgesamt 1120 Pikse gegeben – lediglich knapp 70 davon waren Erst- oder Zweitimpfungen, alle anderen Booster. Jedoch stimmt zumindest der Trend optimistisch: Am vorangegangenen Wochenende waren nur drei von 800 Vakzin-Gaben Erst- oder Zweitimpfungen gewesen.

Der Winter naht und damit auch der alljährliche leidige Einsatz von Besen, Schneeschieber und Streuguteimer. Denn über die sogenannte Satzung zur Räum- und Streupflicht übertragen die Gemeinden den Winterdienst auf den Gehwegen und Zugängen zur Straße den Anliegern. Das beinhaltet Reinigung, Schneeräumen und Streuen. Doch was, wenn sich diese aus Gründen des Alters, der Berufstätigkeit oder einer langen Urlaubsreise nicht in der Lage sehen, dieser Aufforderung nachzukommen? Im Zweifelsfall kann das richtig teuer werden.

Eine Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage des FDP-Landtagsabgeordneten Erik Schweickert aus Niefern-Öschelbronn lenkt den Blick auf erhebliche Mängel auf der Residenzbahn zwischen Stuttgart und Karlsruhe. Schweickert, der auch als Sprecher des Aktionsbündnisses „Qualitätsoffensive für die Residenzbahn“ Verbesserungen anmahnt, hatte nun eine Antwort von Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) bekommen, der auf mehrere Fragen zu Aspekten der Pünktlichkeit auf der Strecke eingegangen ist.

Autor: pz