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Konflikte -  15.01.2026
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Selenskyj kritisiert Klitschko wegen Notlage in Kiew scharf

Die größte Stadt der Ukraine leidet unter den Folgen eines russischen Luftangriffs. Nun hilft die Regierung. Aber damit lebt auch eine alte politische Fehde wieder auf.

Ukraine-Krieg - Kiew
Elektriker in Kiew kämpfen um eine Wiederherstellung der Stromversorgung. Foto: Dan Bashakov/AP/dpa

Europarat kritisiert russische Angriffe

Auch der Europarat kritisierte die russischen Angriffe auf die Städte. «Ich bin alarmiert über das weit verbreitete menschliche Leid, das durch die Zerstörung der Energieinfrastruktur in der Ukraine verursacht wird», sagte Menschenrechtskommissar Michael O'Flaherty. Die humanitären Folgen der andauernden Stromausfälle seien gravierend. 

Selenskyj fordert Konzentration der USA auf Friedensgespräche

Russland überzieht das Nachbarland seit fast vier Jahren mit einem verheerenden Krieg. Ein Einlenken Moskaus ist nicht absehbar. Bislang wird nur zwischen der Ukraine, den USA und den europäischen Staaten über ein mögliches Kriegsende beraten. 

Selenskyj sagte, sein Chefunterhändler Rustem Umjerow habe ihn über den jüngsten Stand der Gespräche informiert. Man müsse bei den Dokumenten zu Sicherheitsgarantien und Wirtschaft vorankommen, sagte der Präsident. Die Ukraine sei dabei maximal produktiv. «Wir erwarten auch energische Arbeit von amerikanischer Seite.»

© dpa-infocom, dpa:260115-930-546769/1

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