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Pforzheim -  25.08.2026
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Stadt Pforzheim will Sicherheitskonzept verschärfen: Geheimer Schutz für das Schmuckmuseum

Pforzheim. Nur dank prompter Zeugenhinweise ist es in der Nacht zum Sonntag gelungen, drei der mutmaßlich vier Männer zu stellen, die am Einbruch ins Schmuckmuseum beteiligt gewesen sein sollen. Dies schürt in Sozialen Medien Spekulationen darüber, ob das Reuchlinhaus denn über keinen effektiven Schutz verfüge, etwa durch eine Alarmanlage. Das Gebäude sei durchaus gesichert, betont nun der städtische Sprecher Philip Mukherjee auf PZ-Nachfrage.

Das Sicherheitskonzept für das Schmuckmuseum soll verstärkt werden.
Das Sicherheitskonzept für das Schmuckmuseum soll verstärkt werden. Foto: Erb

„Bereits heute ist das Schmuckmuseum alarmgesichert und verfügt über verschiedene weitere Sicherheitsvorkehrungen“, so Mukherjee.

Er bittet um Verständnis dafür, dass nicht alle Einzelheiten öffentlich kommuniziert werden. „Detaillierte Angaben könnten potenziellen Einbrechern unter Umständen Hinweise liefern, bestehende Schutzmaßnahmen zu umgehen.“ Geprüft würden Elemente eines „weiterentwickelten Sicherheitskonzepts“.

Wie berichtet, ist aktuell im Reuchlinhaus, in dessen Foyer die Eindringlinge eine große Scheibe zerstörten, nachts zusätzlich ein Sicherheitsdienst eingesetzt. Unklar ist, wie lange das Schmuckmuseum zu bleiben muss.

„Eine Wiedereröffnung ist möglich, sobald die entstandenen Schäden behoben sind“, sagt Mukherjee.

Und das kann dauern, da es sich laut Baubürgermeister Tobias Volle um eine Spezialanfertigung handelt. Auch zur Höhe des Sachschadens und zu den Kosten der Überwachung gibt es vom Rathaus noch keine Angaben.

Neues zum mutmaßlich flüchtigen vierten Beteiligten gab es am Dienstag von der Polizei ebenfalls noch nicht. Allerdings bestätigte das Präsidium PZ-Informationen, wonach in der Einbruchsnacht ein Fahrzeug sichergestellt wurde. Dazu, ob es sich um den potenziellen Fluchtwagen handelt, äußerte sich die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht.