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Mühlacker -  22.01.2020
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Stadträte fordern sichtbare Fortschritte im Ziegelei-Areal

Mühlacker. Der Gemeinderat Mühlacker will beim Großprojekt Ziegelei-Areal endlich vorwärtskommen. Die konkrete Planung des Gebiets soll nun zeitnah angegangen werden.

Das Gelände der ehemaligen Ziegelei in Mühlacker soll in den kommenden Jahren umfassend umgestaltet werden. Foto: Meyer/PZ-Archiv
Das Gelände der ehemaligen Ziegelei in Mühlacker soll in den kommenden Jahren umfassend umgestaltet werden. Foto: Meyer/PZ-Archiv

In der an Großprojekten bekanntlich nicht armen Stadt Mühlacker nimmt die Umgestaltung des Ziegelei-Areals alleine schon aufgrund der schieren Größe des Geländes eine Sonderstellung ein. Rund 22 Hektar misst die Industriebrache, die in den kommenden Jahren zu einem Wohngebiet entwickelt werden soll, das zusätzlich Raum für einen Gewerbestreifen entlang der Ziegeleistraße bietet. Bereits seit Jahren befassen sich Verwaltung und Gemeinderat mit dem Thema. Nach Besitzerwechseln ist das Areal inzwischen in Händen der Stadt, die es zeitnah an die Württembergische Hofkammer verkaufen möchte.

Am Dienstagabend wurde nun ein weiterer Schritt beschlossen, um die Umgestaltung des Areals voranzutreiben: Ein Fachbüro wurde mit der Weiterentwicklung des städtebaulichen Entwurfs beauftragt – also mit der Erstellung eines Konzepts, wie die Ziegelei dereinst aussehen soll. Dabei machte das Gremium aber durchaus deutlich, in den Prozess gerne eingebunden werden zu wollen. „Der Gemeinderat sollte die Pläne noch einmal sehen dürfen, bevor da etwas final beschlossen wird“, sagte Rolf Leo (FW) und erhielt prompt Unterstützung von Klemens Köberle (LMU): „Wir müssen wissen, wohin die Reise geht.“

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Dass es überdies Zeit werde, das Projekt „in trockene Tücher zu bekommen“, stellte Oberbürgermeister Frank Schneider klar, der wiederum von Jürgen Metzger (SPD) aufgefordert wurde, die Ziegelei „zur Chefsache zu machen“. Er wolle niemandem Kompetenzen absprechen, so Metzger. „Ein derart wichtiges Projekt muss aber beim OB liegen.“

Dort allerdings liege es längst, stellte wiederum die Verwaltungsspitze klar; selbstredend. Und Schneider machte zudem deutlich, dass er es für sinnvoll erachte, die Fachplaner nun ihre Arbeit machen zu lassen. Lägen dann Entwürfe vor, würden diese im Gemeinderat ohnehin noch einmal besprochen werden.

Mehr lesen Sie am 23. Januar in der „Pforzheimer Zeitung - Region Mühlacker“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Autor: max