Stausee in Spanien: Mutter und Oma sterben bei Kindesrettung
Freude und Trauer liegen oft nah beieinander: Während eines Ausflugs gerät ein Kind in einem Stausee in Spanien in Not. Es wird gerettet - doch der Einsatz entwickelt sich zur Tragödie.
Das Kind, das laut Zeugen mit einem Bodyboard nah am Ufer des Stausees gespielt hatte, als es in Not geriet, wurde nach Angaben der Einsatzkräfte von Anglern in der Nähe eines Baumstamms gerettet. Es wurde bei Bewusstsein in ein Krankenhaus in Palencia gebracht.
Ermittlungen aufgenommen
Ein weiterer Familienangehöriger wurde wegen eines schweren Schockzustands medizinisch versorgt und ebenfalls in eine Klinik gebracht, berichteten die Nachrichtenagentur Europa Press und weitere Medien unter Berufung auf die Einsatzkräfte. Die Polizeieinheit Guardia Civil (Zivilgarde) ermittele zur genauen Unfallursache, hieß es.
Ein Vertreter des zuständigen spanischen Innenministeriums in der Region, Eduardo Santiago, erklärte am Montag, erste Hinweise deuteten auf einen möglichen Einfluss von Strömungen hin. Die Gegend habe einen leichten Zugang zum Wasser und werde häufig von Badegästen besucht, obwohl es sich nicht um einen offiziell zum Baden freigegebenen Strand handele.
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