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Pforzheim -  04.03.2026
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Überraschend: WSP-Geschäftsbereichsleiterin Sandra von Garrel verlässt Pforzheim

Pforzheim. Im Ausschuss für Wirtschaft und Digitalisierung hat Sandra von Garrel am Dienstagabend die Ausschussmitglieder mit einer persönlichen Mitteilung überrascht:

Die Neue bei der WSP: Sandra von Garrel (34) sagt, dass sie schon vom ersten Tag an „mittendrin“ gewesen sei.
Die Neue bei der WSP: Sandra von Garrel (34) sagt, dass sie schon vom ersten Tag an „mittendrin“ gewesen sei. Foto: Meyer

Die Leiterin des WSP-Geschäftsbereichs Standort- und Kongressmarketing wird sich Ende März beruflich verändern und nach elf Monaten beim Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) eine neue Stelle antreten. Das verkündet die Stadt Pforzheim in einer Pressemitteilung.

Damit verbunden seien ein „Karriereschritt und eine berufliche Perspektive, in der ich mich noch etwas mehr auf der strategischen und konzeptionellen Ebene einbringen kann “, so die 35-Jährige.

Oberbürgermeister Peter Boch und WSP-Direktor Oliver Reitz seien seit letzter Woche in Kenntnis und zeigen Verständnis für die Entscheidung.

„In dem knappen Jahr hat Sandra von Garrel schnell bei uns in Pforzheim Fuß gefasst“, so der Rathauschef.

Er habe sich durchaus eine Zusammenarbeit über viele Jahre vorstellen können, doch habe er im persönlichen Gespräch mit der ausscheidenden Geschäftsbereichsleiterin ihre Beweggründe nachvollziehen können.

WSP-Direktor Oliver Reitz attestiert der gebürtigen Niedersächsin, dass sie „manchen Stein insbesondere bei unseren Event-Aktivitäten hochgehoben und hier und da auch umgedreht“ habe. „Mich haben das frische Denken und das mutige Anpacken überzeugt, denn genau das hatte ich mir vor gut einem Jahr im Stellenbesetzungsverfahren erhofft“, hebt Reitz rückblickend und lobend hervor.

Nun gelte es, den Blick nach vorne zu richten und die Stelle zeitnah erneut zu besetzen. Einstweilen werde Reitz kommissarisch den Geschäftsbereich wieder selbst leiten und insbesondere die Innenstadtentwicklung zur Chefsache machen.