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Pforzheim -  10.08.2026
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Verdacht auf versuchter Totschlag in Pforzheimer Nordstadt: Vielleicht lief alles ganz anders ab

Pforzheim. Der Vorfall an der Blumenheckstraße in der Pforzheimer Nordstadt am späten Freitagabend gegen 23 Uhr, nach dem Polizei und Staatsanwaltschaft einen 33-Jährigen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags suchen, stellt sich möglicherweise anders dar als zunächst angenommen.

Auf dem Gehweg gegenüber einer Baustelle und auf Höhe eines Spielplatzes ist es an der Blumenheckstraße in der Pforzheimer Nordstadt am Freitag gegen 23 Uhr zu der folgenschweren Auseinandersetzung gekommen. Aus der Gruppe heraus, die mit dem gesuchten 33-Jährigen in Konflikt geraten war, ist dann wohl auch die Polizei gerufen worden, als die Situation eskalierte.
Auf dem Gehweg gegenüber einer Baustelle und auf Höhe eines Spielplatzes ist es an der Blumenheckstraße in der Pforzheimer Nordstadt am Freitag gegen 23 Uhr zu der folgenschweren Auseinandersetzung gekommen. Aus der Gruppe heraus, die mit dem gesuchten 33-Jährigen in Konflikt geraten war, ist dann wohl auch die Polizei gerufen worden, als die Situation eskalierte. Foto: Klimanski

Wie berichtet soll der gesuchte deutsche Staatsbürger den schwer, aber nicht mehr lebensgefährlich verletzten 24-jährigen Rumänen mit einem nach wie vor nicht genau identifizierbaren scharfen Gegenstand verletzt haben. Die beiden Männer haben sich wohl gekannt. Insgesamt war laut Polizei etwa eine Handvoll Personen in den Vorfall verwickelt, der zu der Gewalttat geführt hat. Alle seien der Polizei namentlich bekannt, sagte Polizeisprecher Alexander Uhr auf PZ-Nachfrage. Es habe sich aber wohl zunächst um einen Konflikt „Alle gegen einen“ gehandelt, wobei der eine jener nun gesuchten 33-Jährigen gewesen sein dürfte.

Daher sei es auch nicht auszuschließen, dass er sich keiner Straftat schuldig gemacht, sondern in Notwehr gehandelt habe. Zeugenvernehmungen und weitere Ermittlungen liefen noch. Zum genauen möglichen Motiv könne daher auch noch nichts gesagt werden. Ein familiärer Streit oder auch politische Hintergründe seien offenbar auszuschließen. Die Frage, ob es sich um einen Streit über illegale Geschäfte gehandelt haben könne, ließ der Polizeisprecher offen: Dazu könne er mangels Detailwissen noch nichts sagen. Eine Gefährdung der Allgemeinheit hatte die Polizei von Anfang an ausgeschlossen.