Victor Mayer-Preis würdigt besondere Schmuckideen von Absolventen der Goldschmiedeschule
Pforzheim. In der Aula der Goldschmiedeschule Pforzheim wurde am Freitag zum 37. Mal der Victor Mayer-Preis verliehen. Der 1990 gestiftete Preis zeichnet herausragende, von Hand angefertigte Schmuckentwürfe der Absolventinnen und Absolventen aus.
Forschungsergebnisse zeigten, dass Zeichnen nicht nur der Darstellung einer fertigen Idee diene. Durch das Zusammenspiel von Sehen, Denken und Handbewegung würden Formen, Proportionen und räumliche Zusammenhänge besonders intensiv verarbeitet. Handzeichnungen würden zudem die Entwicklung unterschiedlicher Lösungsansätze fördern, während ein zu früher Einsatz generativer KI zu einer Fixierung auf bereits vorgegebene Bilder und zu größerer Ähnlichkeit der Entwürfe führen könne.
„Je leichter es wird, digital perfekte Bilder zu erzeugen, desto wichtiger wird die Fähigkeit, eine eigenständige Idee zu entwickeln“, erklärt Marcus Oliver Mohr, Geschäftsführer von Victor Mayer und Mitglied der Jury. „Die Qualität der diesjährigen Arbeiten hat uns außerordentlich beeindruckt.“
Der Victor Mayer-Preis unterstütze junge Gestalter dabei, eine eigene Formensprache und gestalterische Urteilskraft zu entwickeln.
