Gemeinden der Region
Nordschwarzwald -  22.04.2021
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Vorbild für Nachhaltigkeit

Nordschwarzwald. Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord mit ökologischer Vorreiterrolle in der Region.

Bei der ersten Online-Mitgliederversammlung des Naturparkvereins mit über 100 Teilnehmern begrüßte Klaus Mack als Vorsitzender und Bürgermeister von Bad Wildbad acht neue Städte und Gemeinden, die einstimmig als ordentliche Mitglieder in die Naturpark-Familie aufgenommen wurden und sprach von einer „großen Kraft, die dieser Naturpark hat.“

Damit sind nun 114 Städte und Gemeinden, sieben Landkreise, drei Stadtkreise sowie insgesamt 16 Vereine und Verbände der Region Mitglied im Naturparkverein, der seit Jahresbeginn mit rund 420 000 Hektar Fläche wieder der größte Naturpark Deutschlands ist. Vorstand und Geschäftsführung des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord präsentierten nicht nur neue Mitglieder, sondern zudem innovative Projekte und zogen trotz weitreichender Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ein positives Fazit: „Dazu gehören etwa die Naturpark- Kindergärten, die Naturpark-Klimakampagne und der Ausbau unseres Trekking-Camp-Netzes. Diese Projekte setzen wichtige Zeichen, von denen die gesamte Region profitiert“, berichtete Mack.

„Als Naturpark haben wir das Glück, dass wir 365 Tage geöffnet haben. Damit locken wir die Menschen in die Natur, und haben damit gezeigt, dass wir Impulsgeber, Netzwerker, Landschaftsbewahrer und Sehnsuchtsort für die Menschen waren und sind.“ Für die kommenden Jahre sind daher Projekte entstanden, die sich mit Zukunftsthemen wie Klima, Nachhaltigkeit, regionale Wertschöpfung, Landwirtschaft und Bildung beschäftigen.

Über das diesjährige Maßnahmenprogramm informierte Naturpark-Geschäftsführer Karl-Heinz Dunker die Mitglieder. Er berichtete, dass der Naturpark 2021 über ein Gesamtvolumen von 800 000 Euro an Fördermitteln verfügt und 52 Projekte in der Region bezuschusst. Zwei Drittel der Projekte werden mit nationalen Mitteln gefördert, ein Drittel ist EU-kofinanziert. „Der Naturpark leistet als Förderinstrument einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des ländlichen Raums. Je nach Projekt sind bis zu 70 Prozent der Kosten förderfähig“, so Dunker. Neben eigenen Naturpark-Projekten soll eine große Zahl an Einzelprojekten gefördert werden.

Autor: Sabine Zoller