Was Doktor Benecke an Pforzheim begeistert - und was er fast schon kriminell findet
Pforzheim. Er blickt in Abgründe und fördert Erhellendes zutage. Dadurch ist der Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke nicht nur zur wissenschaftlichen Koryphäe, sondern auch zum Medienstar mutiert. Doch zuweilen versetzen selbst diesen ausgebufften Forscher neue Erkenntnisse in Staunen. Und wo? Na klar: in Pforze. Weil er am Mittwoch im CCP einen Auftritt hatte, erkundete er davor und danach mit Ehefrau Ines die Stadt – und war (teilweise) begeistert.
Okay, auf seinem Facebook-Account finden sich nun zu Überschriften wie „Das Tor zur Stadt“, „Malerisches Pforzheim“ und „Hier gibt es Brutalismus und Kätzchen“ Fotos von einer fast schon kriminell tristen Bahnhofsunterführung, der verratzten Rückseite des ZOB, der massiven Flanke des Ratssaalgebäudes oder von Geschäftsauslagen wie einer Fußmatte mit Katzenmotiv. Aber: „Das finden wir super“, urteilen die Beneckes eben auch.
Fans scheinen sie von der Bäckerei Toifl in der Nordstadt geworden zu sein, vor der sie strahlend für ein Selfie posieren.
„Diese Bäckerei hat einige pflanzliche Angebote, darunter vegane Laugen-Croissants und Linzer Schnitten“, teilt der überzeugte Veganer Benecke – Parole: „Niemand stirbt gern“ – seiner Community mit. Liebe geht eben durch den Magen.
