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Hochschule -  25.09.2019
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Wie Studenten Pforzheimer IT-Firmen hautnah kennenlernen

Pforzheim. Beim „Digital Camp“ im Innotec Pforzheim können Studierende ganz intensiv IT-Unternehmen aus der Goldstadt kennenlernen. In Workshops zur App-Programmierung oder künstlicher Intelligenz bekommen sie praktische Einblicke in deren Arbeit. Das nutzt vielen Seiten.

Sie müssen nur zusammenfinden: Da sind die Studierenden der Hochschule Pforzheim, die meist nach ihrem Studium die Stadt verlassen, um irgendwo anders eine Stelle anzutreten. Und dort viele interessante Pforzheimer IT-Unternehmen, sogenannte versteckte Champions, die unbemerkt von der großen Öffentlichkeit mit ihren Dienstleistungen namhafte Unternehmen aus der ganzen Welt versorgen.

„Viele Studierende wissen gar nicht, welche Möglichkeiten es hier in Pforzheim gibt“, sagt Werner Burkard. Genau dies wollte der Professor für Wirtschaftsinformatik, Management und IT an der Hochschule Pforzheim mit der Idee des IT-Camps ändern.

Unter dem neuen Namen „Digital Camp“ bringt die dreitägige Veranstaltung im Innotec in diesem Jahr bereits zum fünften Mal Pforzheimer IT-Unternehmen und Studenten der Hochschule zusammen. Anders als bei Info-Tagen oder Ausbildungs-Messen erhalten die 25 jungen Leute dabei einen viel tieferen Einblick in das Wirken der Firmen, schließlich erarbeiten sie in Workshops konkrete Projekte und besuchen laut Markus Meser vom Digital Hub in diesem Jahr erstmals die beteiligten Unternehmen an deren Standort oder gehen mit diesen auf Kundenbesuch. Burkard sieht im „Digital Camp“ einen Gewinn für alle – für die Studierenden, die Hochschule, die IT-Unternehmen und auch die Stadt. Denn für die Wirtschaftsförderung steht laut Markus Epple vom Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) Fachkräftebindung an oberster Stelle – gut ausgebildete Leute am Ort zu halten, die hier vielleicht auch eine Firma gründen.

Impulse bekamen die Studenten dafür reichlich. Bei der medialesson GmbH entwickelten sie eine App für das Fahrtenbuch der Technischen Dienste, bei der Omikron Data Quality GmbH programmierten sie einen Roboter und bei Sternad Software GmbH konnten sie tief ins Thema künstliche Intelligenz eintauchen.

Autor: ola