Heimsheim
Enzkreis -  14.11.2021
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Elfmeter-Ärger in Göbrichen: Kreisligist hadert mit Schiri-Entscheidung

In der Fußball-Kreisliga Pforzheim tobten sich die GU-Türken diesmal bei den Singener Germanen aus. Auf Platz zwei behauptete sich Kickers Pforzheim nach einem umstrittenen Elfmeter beim abstiegsgefährdeten FV Göbrichen. Im Kampf um den Verbleib sicherte sich der FV Knittlingen im Vergleich mit dem TSV Weiler wichtige Punkte.

Am Ende obenauf waren die Kickers mit Arthur Disterhoft gegen Göbrichen um Anil Demiral. Foto: Becker
Am Ende obenauf waren die Kickers mit Arthur Disterhoft gegen Göbrichen um Anil Demiral. Foto: Becker

Göbrichen – Kickers Pforzheim 1:2. Göbrichen legte in der 25. Minute durch Anil Demiral vor, doch bereits im Gegenzug stellte Barkin Saytas die Partie wieder pari. Ärger gab es dann in der 85. Minute. Nachdem Göbrichens Keeper Paul Barbu einen Elfmeter pariert hatte, zeigte der Schiri erneut auf den ominösen Punkt, weil ein Göbricher Akteur in der folgenden Szene nach dem Elfer mit der Hand auf der Linie gerettet haben soll, zudem gab es Rot für den Göbricher Akteur. Barkin Saytas zeichnete sich von den anschließenden Diskussionen unbeeindruckt und verwertete den Elfer zum 2:1-Siegtreffer.

Singen – GU-Türk.SV Pforzheim 0:8. Es ist schon eine Last gegen den Überflieger GU-Türki-scher Sportverein spielen zu müssen. Bei den Singener Germanen schlugen Daniel Calo und Raul Amaro bereits in den Anfangsminuten zu, dem Amaro, Calo und Alan Delic vor der Pause noch einen Dreierpack zur 5:0-Pausenführung beisteuerten. Zwischen der 70. und 80. Minute dann nochmals drei Treffer von Calo (2) und Cem Tatar.

Wilferdingen – Fatihspor Pforzheim 3:0. Im Verfolgerduell ging es vor allem in der ersten Spielhälfte voll zur Sache. Nach Roten Karten gegen einen Akteur der Gastgeber (38.) und zwei von Fatihspor (32./45.) ging es nach torloser erster Hälfte nur mit 19 Spielern weiter. Diese wurde dann von den Alemannen bestimmt. Nachdem Dieter Stykel in der 50. Minute den Reigen eröffnet hatte, legten Ezzat Sado (50.) sowie Petrit Muslin (87.) nach.

Buckenberg – Grunbach 1:3. Nachdem Grunbach durch Kaan Cetin in der 34. Minute in Führung gegangen war, zeichnete Dennis Friese kurz vor der Pause für den Ausgleich. Cetin brachte Grunbach in der 64. Minute erneut in Front, ehe Eren Altuntas in der 85. Minute für die Entscheidung sorgte. Maßgeblich beteiligt an Grunbachs Sieg war Keeper Kriss Berger, der mehrfach stark reagierte.

Knittlingen – Weiler 4:2. Wichtige Punkte für Knittlingen. Die Fauststädter legten mit Treffern von Ufuk Kocaoglu (3./29. Minute) und Mirko Burmistrak (18.) bereits in der ersten halben Stunde die Basis zum Sieg. Patrick Eberle machte Weiler mit dem Treffer zum 1:3 wieder Hoffnung und als Sascha Augenstein in der 47. Minute den 2:3-Anschlusstreffer markierte, war wieder Spannung da. Kevin Zengin erlöste Knittlingen schließlich mit dem 4:2 in der 75. Minute.

Hamberg – Bauschlott 1:0. Die Begegnung wurde von den in der ersten Hälfte besseren Gastgebern in der 13. Minute durch Silas Kusterer entschieden. Nach dem Wechsel kam Bauschlott auf, scheiterte aber mehrfach am besten Hamberger Akteur: Torhüter Brasch. Brasch wurde endgültig zum Mann des Spiels als er in der Schlussminute einen Elfmeter der „Grofen“ parierte.

Dietlingen – Conweiler/Schwann 1:3. Conweiler/Schwann überraschte mit frühen Toren von Denny Andricevic in der fünften sowie Kazim Murati in der neunten Minute. Danach drängte Dietlingen, vermochte seine Chancen aber nicht zu nutzen. Nachdem Coschwa in der 53. Minute durch eine Rote Karte dezimiert wurde, ging Dietlingen noch mehr in die Offensive und kam in der 66. Minute durch einen Treffer von Robin Locher auch heran. In der 80. Minute entschied Andrijevic endgültig für Coschwa.

Wurmberg – Niefern 2:4. Wurmberg lag zur Pause nach einem Treffer von Felix Heel in der 13. Minute mit 1:0 vorn. Nachdem Jonas Armbruster sowie Julian Schöpf die Führung mit einem Doppelschlag in der 50. und 53. Minute gedreht hatten, stellte Pascal Marschall in der 63. Minute die Partie wieder pari. In der Schlussphase machten Daniel Oliveira (81.) sowie Lukas Voltin (89.) Niefern dann doch zum Sieger.

Öschelbronn – Wildbad abgesetzt.

Autor: Dieter Glauner