Heimsheim
Enzkreis -  02.08.2021
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Faustball-Weltmeisterinnen aus dem Enzkreis sehen sich schon bald wieder

Enzkreis/Grieskirchen. Wegen der Corona-Pandemie ist die Feldsaison im Faustball wie schon 2020 kurz. Doch sie ist nicht so kurz, als dass die Weltmeisterschaft der Frauen schon der Abschluss gewesen wäre. Am Tag nachdem sie mit Deutschland einen weiteren WM-Titel und den 47. Sieg nacheinander geholt hatte, musste Sonja Pfrommer vom TSV Dennach bei der ersten Frage Richtung DM-Endrunde erst einmal überlegen. „Wahrscheinlich ist am Mittwoch wieder Training“, sagte sie dann. Auf jeden Fall geht es in knapp vier Wochen noch um den nationalen Titel.

Von den zehn Faustball-Weltmeisterinnen kommen drei aus dem Enzkreis: Neben Sonja Pfrommer und Anna-Lisa-Aldinger (Zweite und Dritte von links) stand erstmals auch Henriette Schell (vierte von rechts) im Kader. Foto: DFBL/U. Spille
Von den zehn Faustball-Weltmeisterinnen kommen drei aus dem Enzkreis: Neben Sonja Pfrommer und Anna-Lisa-Aldinger (Zweite und Dritte von links) stand erstmals auch Henriette Schell (vierte von rechts) im Kader. Foto: DFBL/U. Spille

Die Dennacher Trainingszeiten legt Anna-Lisa Aldinger fest, die Spielertrainerin, die mit dem Nationalteam nun ebenfalls einen weiteren Erfolg feierte. Bei der Endrunde um die deutsche Meisterschaft am 28./29. August in Niedersachsen beim TV Brettorf werden die Vereine aller zehn Weltmeisterinnen im Einsatz sein – und wird als der Trumpf der 1. Liga Süd erst einmal nicht Dennach, sondern der TSV Calw mit WM-Debütantin Henriette Schell aus Enzberg und ihrer längst im Nationalteam etablierten Mitspielerin Stefanie Dannecker gelten.

Im WM-Endspiel beeindruckten die deutschen Frauen die Bundestrainerin am Samstag beim 3:0 gegen Gastgeber Österreich. „Dass das Spiel am Ende so ausgeht, damit konnte vorher wohl niemand rechnen“, sagte die deutsche Trainerin Silke Eber: „Das haben wir richtig gut gemacht.“

In Grieskirchen wurden noch drei WM-Titel ausgespielt, die ebenfalls nach Deutschland gingen. Der Final-Erfolg der weiblichen U 18 (3:1 gegen Österreich) wirft die Frage auf, wieviel Konkurrenz die Spielerinnen aus dem Frauen-Kader womöglich schon bald bekommen. Zum WM-Abschluss setzte sich die männliche U18 in einem Krimi mit 3:2 gegen Österreich durch. Den ersten der letztlich vier Titel hatten die U-21-Männer per 3:0 im Finale gegen Österreich geholt.

Autor: rks