Heimsheim
Enzkreis -  19.09.2021
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Für Phönix Lomersheim reicht es gegen Schlusslicht Ludwigsburg nur zum Remis

Enzkreis. Fünftes Spiel, drittes Unentschieden: So richtig ins Rollen kommt der TSV Phönix Lomersheim in dieser Saison der Bezirksliga Enz/Murr noch nicht. Gegen das Schlusslicht vom MTV Ludwigsburg kamen die Kicker vom Wässerle am Sonntagnachmittag nicht über ein 2:2 hinaus.

Schlusslicht Ludwigsburg (in Rot) unterbindet die Lomersheimer Angriffe meist erfolgt. Am Ende steht es 2:2. Foto: Bächle
Schlusslicht Ludwigsburg (in Rot) unterbindet die Lomersheimer Angriffe meist erfolgt. Am Ende steht es 2:2. Foto: Bächle

In einer zähen Partie ging Ludwigsburg bereits nach gut zehn Spielminuten in Führung. Einen MTV-Konter veredelte der heraneilende Thilo Klink. Nach und nach fand auch Phönix in die Partie und belohnte sich in der 22. Minute durch einen Treffer von Lukas Buck. Doch noch vor dem Pausenpfiff lag der Ball ein zweites Mal im Lomersheimer Tor. Marco Fazzina (45.+1) nutzte einen Ballverlust seinerseits für den zweiten MTV-Treffer. Nach dem Seitenwechsel war es dann Joschka Heugel (53.), der per Abstauber den Gleichstand wieder herstellte. Doch trotz der verbleibenden 30 Minuten blieb die Partie ohne einen weiteren Treffer. Angesichts des Punktverlusts gab sich der Phönix-Verantwortliche Michael Wirthle selbstkritisch: „Auch gegen solch einen Gegner muss man alles abrufen. Heute hat einfach unsere Einstellung nicht gestimmt.“

Ebenfalls wenig zufrieden dürfte die SG Ölbronn-Dürrn nach dem Duell in der Kreisklasse A 1 gegen die SpVgg Zaisersweiher sein. Die SG unterlag dem Gast aus dem Maulbronner Ortsteil am Ende deutlich mit 0:4. Eigentlich durchaus überraschend, so war die SG besser in die Partie gestartet. Doch während Ölbronn-Dürrn die eigenen Chancen für Spielertrainer Timo Penzinger und Kapitän Carsten Laupp ausließ, ging die Spielvereinigung durch einen verwandelten Foulelfmeter von Jannik Specht (25.) in Führung. Mit dem Rückstand gab die SG auch zunehmend das Zepter aus der Hand. Es dauerte bis nach der Pause, ehe Zaisersweiher erneut durch einen verwandelten Foulelfmeter von Jannik Specht (63.) nachlegte. „In solch einer Situation fehlt uns dann einfach das Selbstvertrauen und es wird ganz schwer,“ erklärte SG-Coach Penzinger mit Blick auf die Folgeminuten. Denn ein Distanzschuss von Mehmet Akif Koc wenig später (66.) sowie ein Abschluss von Dirk Oettinger (76.) besiegelten die Niederlage der SG.

Ebenfalls eine Heimniederlage musste am Sonntagnachmittag der SV Illingen hinnehmen. Im Derby der Kreisliga A 3 Enz/Murr mit der SG Roßwag/Mühlhausen musste sich der SVI mit einer 2:4-Niederlage arrangieren. Bereits nach vier Minuten gerieten die Illinger durch den Treffer von Louis Wäbisch in Rückstand. Gut eine Viertelstunde später gelang dem SVI durch Davide Tasselli im Zusammenspiel mit Daniel Leicht der Ausgleich. Der offene Schlagabtausch des ersten Durchgangs fand schließlich in der 24. Minuten seinen nächsten Höhepunkt, als Manuel Dreibach einen Illinger Ballverlust zum zweiten SG-Treffer nutzte. Doch wieder schlug der Gastgeber zurück: Einen langen Ball von Andreas Köppel nahm Torjäger Tim Scheuermann mit dem Vollspann und donnerte das Leder zum 2:2 (33.) in die Maschen. Im zweiten Durchgang hatte Illingen mehr von der Partie. Doch statt der Führung geriet der SVI in der 88. Minute durch Adrian Böhme erneut in Rückstand. Wenig später war es dann wieder Wäbisch (90.), der den Illingern ein weiteres Tor einschenkte. Den Schlusspunkt setze dann aber der Illinger Tim Scheuermann, als er wenige Sekunden vor dem Ende einen Elfmeter vergab und somit die allerletzten Hoffnungen der Gastgeber begrub.

Autor: Johannes Bächle