Heimsheim
Enzkreis -  14.04.2021
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Nach PZ-Geschichte zu Bauland-Knappheit: Familie sagt Danke

Enzkreis. Der Trend zum Eigenheim ist groß – Bauland knapp. Vor gut einem Monat hatte die PZ die jahrelange, verzweifelte Suche der jungen Pforzheimer Familie Di Sazio geschildert und die Situation in der Region beleuchtet. 400.000 Euro für 400 Quadratmeter – das war damals das günstigste Angebot. Nach dem Artikel hätten sich immerhin knapp 15 Leute gemeldet. „Die Reaktionen waren toll“, freut sich Jennifer Di Sazio und möchte auf diesem Weg Danke sagen: „Es waren preislich durchaus realistische Angebote.“ Das Richtige sei aber bisher leider nicht drunter gewesen.

Die Zinsen niedrig, die Preise hoch: Viele Bauwillige stecken gerade in einem Dilemma. Foto: bluedesign - stock.adobe.com
Die Zinsen niedrig, die Preise hoch: Viele Bauwillige stecken gerade in einem Dilemma. Foto: bluedesign - stock.adobe.com

200.000 Euro haben sie sich für den Bauplatz als Limit gesetzt – „damit bei der Finanzierung nachher noch genug für das Häuschen übrig bleibt.“ Doch die zu diesem Preis angebotenen Flächen hätten allesamt ihre Tücken gehabt. „Kurz sah es so aus, als ob wir unser Traumgrundstück gefunden haben“, so Di Sazio. Dann habe sich aber herausgestellt, dass für das geplante Baugebiet noch nicht einmal die Umlegung gelaufen sei, geschweige denn die Erschließung und mit einem Baubeginn wohl erst 2024 zu rechnen sei.

Zu den anderen Angeboten sagt die 27-Jährige: „Mehrere waren freie Lücken in bereits bebautem Gebiet, aber in teils extremer Hanglage.“ Davon habe ihre Bauberaterin dringend abgeraten: „Das kann sich nur ein Millionär leisten“, habe sie angesichts der zu erwartenden Kosten für Aushub und Kellergründung gesagt. So warten die Di Sazios weiter auf den passenden Bauplatz – so wie viele andere PZ-Leser auch.

„Mit Ihrem Bericht haben Sie bei mir einen Nerv getroffen!“, schreibt beispielsweise PZ-Mitarbeiterin Winnie Gegenheimer. Auch ihr Sohn (27) und dessen Freundin seien seit knapp anderthalb Jahren auf der Suche nach einem Bauplatz oder Häuschen im westlichen Enzkreis.

Samstag für Samstag seien sie durch Baugebiete und Orte gelaufen, um freie Plätze oder Eigentümer von Baulücken-Grundstücken ausfindig zu machen. Sie hätten an Türen geklingelt, Briefe geschrieben. „Alles Fehlanzeige“, so Gegenheimer.

Mehr dazu lesen Sie am 15. April in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Autor: ben