Heimsheim
Enzkreis -  24.07.2020
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Schwankende Erträge: Landwirte im Enzkreis sprechen von unterdurchschnittlichem Ergebnis bei der Getreideernte

Enzkreis/ Sternenfels-Diefenbach. In Zeiten des Klimawandels dürfe in der Landwirtschaft nichts mehr dem Zufall überlassen bleiben, vielmehr sei gerade im Hinblick auf Getreide exaktes, nahezu perfektes Arbeiten in der Vorbereitungszeit nötig, um angesichts von Wetterkapriolen und fehlendem Niederschlag überhaupt lohnenswerte Erträge erzielen zu können.

Die Getreideernte auf dem Hof der Gutjahr und Schneider GbR in Diefenbach ist bereits eingebracht. Landwirt Christoph Gutjahr (von rechts), Azubi Johannes Ley, Landwirt Heiko Schneider, Michael Mauer, Sachgebietsleiter beim Landwirtschaftsamt des Enzkreises, Wolfgang Weigel von der Bäckerinnung, Ulrich Hauser, Kreisvorsitzender des Bauernverbands, und Günther Sirch, Regionalleiter im Agrargebiet „Unterland“ bei der BayWa, haben sich über das mäßige Ergebnis ausgetauscht. Foto: Hepfer
Die Getreideernte auf dem Hof der Gutjahr und Schneider GbR in Diefenbach ist bereits eingebracht. Landwirt Christoph Gutjahr (von rechts), Azubi Johannes Ley, Landwirt Heiko Schneider, Michael Mauer, Sachgebietsleiter beim Landwirtschaftsamt des Enzkreises, Wolfgang Weigel von der Bäckerinnung, Ulrich Hauser, Kreisvorsitzender des Bauernverbands, und Günther Sirch, Regionalleiter im Agrargebiet „Unterland“ bei der BayWa, haben sich über das mäßige Ergebnis ausgetauscht. Foto: Hepfer

So lautete das Fazit des diesjährigen Erntepressegesprächs des Enzkreises auf dem Diefenbacher Hof von Landwirt Christoph Gutjahr, der mit seinem Kompagnon Heiko Schneider die Gutjahr und Schneider GbR führt. In dem Betrieb wird auf einer Fläche von 150 Hektar Ackerbau betrieben. Hinzu gesellen sich noch 35 Milchkühe und pro Landwirt rund 20 Hektar Rebfläche für den Weinbau. „Denn allein mit konventionellem Ackerbau kommt man heutzutage auf keinen grünen Zweig“, sagt Christoph Gutjahr, der seinen Betrieb bald auf Bio-Wirtschaft umstellen wird. Sorgen haben ihm nach einem feuchten Jahresauftakt vor allem die allzu trockenen Monate April, Mai und Juni gemacht. Dadurch konnten sich Weizen und Gerste zum Vegetationsstart nicht richtig entwickeln, was zu einem inhomogenen Reifungsgrad bei den Pflanzenbeständen führte. Mehr über das Ergebnis der Getreideernte im Enzkreis lesen Sie am Samstag, 25. Juli, in der „Pforzheimer Zeitung - Ausgabe Mühlacker“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Autor: pep