Heimsheim
Enzkreis -  24.07.2020
Artikel teilen: Facebook Twitter Whatsapp

Wichtige Weichenstellungen: Gemeinsamer Gutachterausschuss findet in Mühlacker zusammen

Enzkreis/Mühlacker. Beim Treffen des neuen Gemeinsamen Gutachterausschuss im Enzkreis sind in der historischen Kelter in Mühlacker wichtige Weichenstellungen vorgenommen worden. Als Gastgeber eröffnete Oberbürgermeister Frank Schneider die Runde mit zahlreichen Verwaltungschefs.

Die Teilnehmer der historischen Sitzung zum Gemeinsamen Gutachterausschuss in der Senderstädter City. Foto Marx
Die Teilnehmer der historischen Sitzung zum Gemeinsamen Gutachterausschuss in der Senderstädter City. Foto Marx

Bislang haben sich 25 von 28 Kreiskommunen dem Verband angeschlossen. Das entspricht rund 180.000 Einwohnern mit über 3.000 Kauffällen und 170 Wertgutachten im Jahr. Damit liegt man in einer Größenordnung wie Karlsruhe. Kämpfelbach und Wiernsheim entschieden sich gegen eine Teilnahme, Tiefenbronn will Corona bedingt im September eine Entscheidung treffen.

Die am 20. Juni in Kraft getretene Institution löst in den Teilnehmerkommunen die lokalen Gutachterausschüsse ab. Die Senderstadt hatte sich bereiterklärt, federführend an der  Vorbereitung mitzuwirken. Jeweils einstimmig wurden folgende Ergebnisse erzielt: Verbandsvorsitzender ist Bürgermeister Winfried Abicht aus Mühlacker, sein Stellvertreter ist Helge Viehweg aus Straubenhardt.

Bis zu 35 Sitzungen im Jahr

Ulrich Tschätsch, der den Gemeinsamen Ausschuss maßgeblich mit vorbereitet hat, ist zum Vorsitzenden des Gemeinsamen Gutachterausschusses bestellt worden, sein Stellvertreter ist Wolfgang Spiess. Weitere stellvertretende Vorsitzende können bestellt werden, denn pro Jahr stehen bis zu 35 Sitzungen an. Jede Teilnehmerkommune entsendet pro 5.000 Einwohner einen Gutachter. Die Geschäftsstelle wird über der Postbank im Gebäude Bahnhofstraße 13 angesiedelt. Zeitnah werden die Ausschreibungen für die Geschäftsstellen-Mitarbeiter vorgenommen.