Ispringen
Ispringen -  24.07.2020
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Ispringer Gemeinderat beschäftigt sich unter anderem mit Vandalismus am „Eisinger Tor“

Isppringen. Die drei zentralen Punkte, die am Donnerstagabend bei der Gemeinderatssitzung in Ispringen besprochen wurden, waren die Erneuerung der Forsteinrichtung für den Zeitraum 2021 bis 2030, die Verwirklichung eines Alt- und Totholzkonzeptes sowie ein Antrag der Freien Wählervereinigung für eine Zufahrtsbeschränkung zum Waldgrill- und Spielplatz am Eisinger Tor/Jünglingsplatz.

Durch eine Zufahrtsbeschränkung am Waldeingang soll der Grill– und Spielplatz am „Eisinger Tor“ vor Vandalismus bewahrt werden. Foto: Manfred Schott
Durch eine Zufahrtsbeschränkung am Waldeingang soll der Grill– und Spielplatz am „Eisinger Tor“ vor Vandalismus bewahrt werden. Foto: Manfred Schott

Andreas Roth, der Leiter des Enzkreisforstamtes, Simon Welse vom Regierungspräsidium Karlsruhe und Martin Schickle, der sich als Revierförster schon seit 22 Jahren um den Ispringer Gemeindewald kümmert, erläuterten die Forstmaßnahmen. In der Forsteinrichtung sind unter anderem Ziele für den Gemeindewald über die nächste Dekade formuliert. Die Forsteinrichtungserneuerung wurde vom Gemeinderat gebilligt.

Beschlossen wurde auch das Alt- und Totholzkonzept, das entsprechende Waldflächen im unteren Bereich des „Sommerrain“, am Eingang des „Hohberg-Waldes“ und im „Hegenich“ vorsieht.

Im Wald befindet sich der große Grillplatz am „Eisinger Tor“ neben dem Spielfeld „Jünglingsplatz“ der evangelischen Kirchengemeinde. Dort treffen sich auch ungenehmigt auswärtige Gruppen von bis zu 50 Leuten. Glasscherben von zerschlagenen Flaschen und Müllberge müssen nach solchen Feiern von den Mitarbeitern des Ispringer Gemeindebauhofs beseitigt werden. Um die Anfahrt mit dem Auto zu erschweren, hat die Fraktion der Freien Wähler die Anbringung einer Schranke oder von Pollern am Waldeingang beantragt. Nach eingehender Erörterung der Problematik einigte man sich auf folgenden Beschluss: Die Verwaltung wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit der Verkehrsbehörde und dem Forstamt geeignete Maßnahmen zu erarbeiten und zu ergreifen, um die unberechtigte Zufahrt zum Grill- und Spielplatz weitestgehend zu verhindern. Im Herbst erwartet der Gemeinderat Ergebnisse.

Autor: Manfred Schott