Großprojekt für die Stadtentwicklung: Knittlinger Baugebiet „Neumo“ startet mit symbolischem ersten Spatenstich
Knittlingen. „Was lange währt, wird endlich gut“, lautet ein Sprichwort, das zweifellos auch auf das Knittlinger Baugebiet „Neumo“ zutrifft. Basierend auf einem städtebaulichen Vertrag zwischen der Stadt und dem Familienunternehmen Neumo wurden schon 2020 oberhalb des Bergfelds auf einer Fläche von 4,2 Hektar 47 neue Bauplätze geplant. Zum symbolischen ersten Spatenstich ist es nun allerdings erst am Mittwoch gekommen, als Bürgermeister Alexander Kozel gemeinsam mit Bauherr und Neumo-Geschäftsführer Wolf Ehrenberg, Projektbeteiligten sowie den Bürgermeister-Stellvertretern Patricia Lopez (AL) und Martin Reinhardt (CDU) den Startschuss für das neue Wohngebiet gab.
„Was lange währt, wird endlich gut“, lautet ein Sprichwort, das zweifellos auch auf das Knittlinger Baugebiet „Neumo“ zutrifft. Basierend auf einem städtebaulichen Vertrag zwischen der Stadt und dem Familienunternehmen Neumo wurden schon 2020 oberhalb des Bergfelds auf einer Fläche von insgesamt 4,2 Hektar 47 neue Bauplätze geplant. Zum symbolischen ersten Spatenstich ist es nun allerdings erst am Mittwoch gekommen, als Bürgermeister Alexander Kozel gemeinsam mit Bauherr und Neumo-Geschäftsführer Wolf Ehrenberg, Projektbeteiligten sowie den Bürgermeister-Stellvertretern Patricia Lopez (AL) und Martin Reinhardt (CDU) den Startschuss für das neue Wohngebiet gab.
„Ich freue mich, dass es endlich losgeht und hier ein neues lebendiges Stadtviertel auch für junge Familien entsteht. Knittlingen wächst mit neuen Generationen“ - Neumo-Firmenchef Wolf Ehrenberg
„Ich freue mich, dass es endlich losgeht und hier ein neues lebendiges Stadtviertel auch für junge Familien entsteht. Knittlingen wächst mit neuen Generationen“, betonte Firmenchef Wolf Ehrenberg und wies darauf hin, dass bereits ein Großteil der Firmenproduktion vom alten, jetzt zu bebauenden Gelände auf den neuen Neumo-Campus am „Knittlinger Kreuz“ verlagert worden sei.
Erste Abschnitt umfasst Bauplätze für Einfamilienhäuser
Wie Neumo-Prokurist Harry Jost erläuterte, werden im ersten Bauabschnitt knapp 20 Bauplätze für Einfamilienhäuser auf 1,2 Hektar erschlossen. Anschließend ginge es an die Fläche, auf der Mehrfamilienhäuser gebaut würden. Festgehalten sei im Vertrag mit der Stadt, dass auf dem alten Firmenareal kindgerechter und bezahlbarer Wohnraum entstehen solle. Auch ein Kreisverkehr mit Stichstraße sei geplant, der nach Fertigstellung an die Stadt übergeben werde. Darüber, einen Kindergarten ins Gebiet zu integrieren, wird ebenfalls nachgedacht.
„Für die Knittlinger Stadtentwicklung ist dieses Baugebiet ein Jahrhundert-Projekt. Auch weil hier durch Innen- oder Nachverdichtung dringend nötiger Wohnraum geschaffen wird“, lobte Bürgermeister Alexander Kozel.
Er sei froh, dass das Familienunternehmen Neumo zum Standort Knittlingen stehe, das Wohnprojekt selbst realisiere und es nicht einem Investor überlassen habe. „Wir werden auf dem ehemaligen Firmengelände bald glückliche Familien erleben, die sich mit ihren Kindern hier wohlfühlen“, ist sich der Rathauschef sicher.
Grabfunde aus der Merowingerzeit verzögern Erschließung
Um Jahre verzögert hatte sich das Knittlinger Wohnbauprojekt vor allem deswegen, weil auf dem Neumo-Areal 138 Gräber aus der Merowingerzeit entdeckt worden waren – teilweise mit wertvollen Beigaben wie Schmuck. Ein Krieger wurde sogar mit Pferd, Lanze und Langschwert bestattet. Die archäologischen Funde lagern derzeit im Zentralen Archiv der Landesdenkmalpflege in Rastatt (die PZ berichtete).
